Shirt Wilma … oder wieso Probenähen nicht immer Spaß aber trotzdem glücklich macht

Shirt Wilma … oder wieso Probenähen nicht immer Spaß aber trotzdem glücklich macht

Ich bewerbe mich gern bei Probenähen für Schnitte, die mir gefallen. Ich bin ein visueller Mensch und bewerbe mich daher auch nur, wenn ich schon grob weiß, was genäht werden soll und ich mich damit identifizieren kann bzw. glaube, dass es zu meinem Kleidungsstil passt. Ich bin in keinem Stammteam und freue mich immer, wenn ich für die verschiedensten Schnittmusterersteller und mit verschiedensten Gruppen von Damen probenähen darf. Un so kam es, dass LimeNox kürzlich für ihr neues Shirt Wilma * noch speziell nach einer Größe 44 suchte. Gemäß Maßtabelle war ich das (auch wenn ich es nicht gern zugebe :-P) und so hatte ich das Glück kurzfristig noch mittesten zu dürfen. Der Schnitt Der Shirt-Schnitt Wilma * hat im Brustbereich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Shirt “Martha” von Milchmonster. Mit dem stand ich seinerzeit schon auf Kriegsfuß, denn Schnitte, die eine Teilung unter der Brust haben, muss ich meist anpassen/verlängern. Aber auch das gehört ja zu einem Probenähen 🙂 Also habe ich mich fleißig in allen Richtungen vermessen und letztendlich das vordere und hintere Oberteil um etwa 4 cm verlängert. Für das Unterteil habe ich die Longsleeve-Länge gewählt. Irgendwie traue ich mich an Sweatkleider nicht so recht heran bzw. habe Angst wie eine kleine Tonne auszusehen (was mir ja auch beim Kleid Manon so ähnlich passiert ist). Den Rückenbereich habe ich

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Windmühlentasche als (verspätetes) Weihnachtsgeschenk

Windmühlentasche als (verspätetes) Weihnachtsgeschenk

Im Januar haben Katharina von greenfietsen und Katharina von 4Freizeiten zum neuen Taschen-Sew-Along aufgerufen. Motto des Monats: Stoffbeutel. Wie praktisch dass ich davon gerade erst zwei produziert, aber erst einen hier gezeigt habe. Trotzdem hüpfe ich jetzt ganz schön Kurzfristig noch zur dazugehörigen Linkparty *g* Genäht habe ich eine Windmühlentasche nach der Anleitung von Smilla Berlin für eine liebe (Näh-)Freundin. Die Stoffe hatte ich irgendwann einmal als Stoffpaket bei Buttinette * für ein Patchwork-Projekt erstanden, war dann aber live zunächst etwas von den Farben enttäuscht (das Bild hatte kräftige Farben erahnen lassen, die dann live doch eher blass daherkamen). Daher wanderte das Paket erstmal weiter hinten in den Schrank. Als ich im Dezember dann auf der Suche nach passenden Stoffen für einen Beutel war, viel mir dieses Bündel wieder in die Hände. Für einen Stoffbeutel fand ich die Kombination dann doch wieder gar nicht schlecht und nähte erst einmal darauf los ohne zu wissen, ob der Beutel nachher bei mir oder jemand anders einziehen würde 😉 Außen habe ich die gemusterten Stoffe kombiniert, innen ist es ganz schlicht zweifarbig. Und je nachdem, wie man es lieber mag, kann man den Beutel ja wunderbar wenden. Bei den Henkeln habe ich mich für eine “faule” Variante entschieden und statt genähten Henkeln kurze Stücke aus Baumwoll-Gurtband verwendet. Die fühlen sich auch gut an

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Little Ruby: Therapie erfolgreich?

Little Ruby: Therapie erfolgreich?

Immer wieder habe ich auf Bloggertreffen oder Nähfestivals die Portemonnaies der Anderen bewundert. Immer wieder habe ich gedacht “Ja, irgendwann schaffst du das auch mal” – und den Gedanken dann doch ganz schnell wieder verworfen. Inzwischen haben sich auch schon eine ganze Menge Schnittmuster für Geldbörsen auf meiner Festplatte gesammelt. Von A wie “Anea” vom Kreativlabor Berlin * über Onyx, Ruby und Co. von Hansedelli * bis Z wie Zwergstücke und ihr “Geldstück” *. Aber die Angst, sich dieser vermeintlich kniffeligen Aufgabe zu stellen, war irgendwie zu groß. Vor zwei Wochen postete dann Hansedelli ihr neustes Werk auf Facebook: die Little Ruby. Und für das anstehende Probenähen wurden explizit Leute gesucht die noch kein Portemonnaie genäht haben bzw. noch keine Börse nach ihren Schnittmustern. Noch dazu ist meine bessere Hälfte derzeit unter der Woche sehr viel auf Dienstreisen, so dass ich abends ohne schlechtes Gewissen im Nähzimmer werkeln kann. Das war doch ein Wink des Schicksals, oder? Also habe ich mich beworben: “Oh, da würde ich dir liebend gern helfen – und damit meine Angst vor Portemonnaies therapieren. Denn Taschen und Kleidung nähe ich jetzt bereits seit rund 3 Jahren (also einigermaßen Fortgeschritten), aber Geldbörsen sind für mich noch Neuland […]” Und tatsächlich schrieb mich Hansedelli bereits kurz nach Ende des Aufrufs an und fragte mich, ob ich dabei sein mag. Ich

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Die nächste Eiszeit kommt bestimmt

Die nächste Eiszeit kommt bestimmt

In Wiesbaden gibt es ein tolles Stoffgeschäft namens „Stoff-Ideen“. Bei meinem ersten Besuch (noch in den alten Räumlichkeiten), habe ich einen wunderschönen Doubleface-Stepper in rosa * (ich liebe die Farbe rosa) mit kleinen weißen Sternen und kuscheliger Teddy-Rückseite in cremeweiß entdeckt. Als chronische Frostbeule dachte ich, dass ich daraus sicher eine prima Kuscheljacke nähen könnte. Da der Stoff aber nicht ganz preiswert war, bin ich erst noch einmal im Geschäft umher gewandert und habe mit Anni(ka) weitere Stoffe angeschaut. Den rosa Stepper habe ich aber nicht aus den Augen gelassen, damit ihn mir niemand vor der Nase weg schnappt. Anni(ka) hat mich dann letztendlich überredet, dass der Stoff in mein Nähzimmer einziehen darf – auch wenn dort schon ganz viele Stoffe wohnen, die noch darauf warten, verarbeitet zu werden. Schnittmuster-Suche Dann lag der Stoff erst einmal eine ganze Weile und ich habe mir bei Makerist verschiedene Jackenschnitte angeschaut. Unter all den vielen Schnitten hat schließlich das Schnittmuster der Jacke jErika von Prülla * das Rennen gemacht. Aber nur weil ich jetzt einen Schnitt und einen Stoff hatte, heißt das ja noch nicht, dass ich gleich losnähe 😉 Schließlich will man ja bei so einem teuren Stöffchen nichts falsch machen und jeder Schnitt muss perfekt sitzen. Hinzu kommt, dass mir beim Auflegen des Schnittmusters erst auffiel, dass ich durch die Karo-Steppung des Stoffes

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Nice Stars’n’Stripes – Winter-Sally auf Reisen

Nice Stars’n’Stripes – Winter-Sally auf Reisen

Na gut – Stars finden sich nicht auf dem Shirt und ich war für die Fotos auch nicht in Amerika, dem Land der Stars’n’Stripes, aber vielleicht waren ja irgendwo in meiner Nähe Stars, als mein Schatz das Shirt und mich im Oktober bei bestem Wetter in Nizza (englisch/französisch: Nice) am Strand fotografierte. Leider zählt es zu den Ergebnissen, die ich dann im Baustress versäumt habe auf dem Blog zu zeigen. Das will ich – gemäß meinem Vorsatz – nun ganz schnell nachholen. Der Schnitt Entstanden ist ein Longsleeve nach dem Schnitt “Winter-Sally” von Romy Nähwerk *. Das Ebook enthält neben dem Sommer-T-Shirt enge und legere lange Ärmel, eine Kapuze und eine Hoodie-Tasche. Auf Letztere habe ich hier verzichtet. Im November schwärmte ich ja schon von meinem grau-melierten Lieblingskuschelhoodie mit geradem Saum und Tasche . Der Stoff Als Stöffchen habe ich ein Mitbringsel vom Lillestoff-Festival ausgewählt: den grau-schwarz-gold-gestreiften Stoff von enemenemeins *. Da mir die Ärmel aus dem gestreiften Stoff (oder einem der gleichfarbigen Kombistoffe) zu wild geworden wären, fiel die Entscheidung letztlich auf unifarbene, schwarze Ärmel. Ab an die Nähmaschine Die Ärmel habe ich noch mit einen kleinen Lagenlook aufgepeppt. Dafür musste ich die überschnittenen Ärmel etwas verlängert. Im nächsten Schritt habe ich die Ärmel angenäht und dann den Streifenstoff als “Saum” ca. 3 cm umgeklappt und mit einem Zierstich versehen.  Anschließend nur noch den Ärmel wieder in die

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Mehr Glitzer braucht die Welt: Mein Festtagskleid aus Glitzersweat

Mehr Glitzer braucht die Welt: Mein Festtagskleid aus Glitzersweat

Nun sind Weihnachten und Silvester zwar gerade rum, aber trotzdem will ich dir doch noch mein Glitzer-Festtagsoutfit zeigen. Schließlich gibt es auch 2017 sicher wieder Gelegenheiten, mein neues Kleid auszuführen. Vielleicht zum 90. Geburtstag der Großtante? Genäht habe ich eine Manon nach dem Schnitt von Lillestoff. Allerdings mit einigen Abwandlungen. Das Offensichtlichste: Mein Kleid ist trägerlos. Denn auch wenn Winter ist: Zuhause bei der gemütlichen Feier mit Kerzen und warmem Essen mag ich es etwas luftiger und ziehe lieber ein passendes Jäckchen drüber, wenn es dochmal frisch wird. Den Armausschnitt habe ich daher einfach mit einem Stoffstreifen bzw. einem “Bündchen” aus dem gleichen Stoff versäubert. Außerdem brauchte ich laut Tabelle Größe 40. So habe ich meinen schwarzen Glitzersweat * (ebenfalls von Lillestoff) auch erstmal zugeschnitten. Ergebnis: Ich habe mich gefüllt wie eine Tonne – irgendwie war mir der Schnitt zu wenig “figurbetont” bzw. zu gerade. Abstecken an den Seiten wiederum hat aber meinen Lebkuchen- und Weihnachtsplätzchen-Bauch zu sehr betont – das wollte ich nun auch nicht. Nach längerem Tüfteln mit dem Lieblingsmann und Mam(i)a habe ich dann die Rückenabnäher verbreitert und verlängert. So sieht man etwas mehr Figur und trotzdem sitzt es noch gemütlich und nicht wie eine Wurstpelle. So sieht mein Abnäher jetzt aus – die alte Naht sitzt noch daneben, dann sieht du auch gleich, wieviel ich verändert habe: Urspünglich hatte

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The Sewing Oscars 2016 – Mein Jahresrückblick

The Sewing Oscars 2016 – Mein Jahresrückblick

Ohje ohje…. Eigentlich wollte ich den Jahresrückblick 2016 “mal schnell nebenher” schreiben und ihn dann zu den “Sewing Oscars” schicken. Doch was muss ich feststellen? Viele meiner Lieblingsteile, die ich 2016 genäht habe und die im Dauereinsatz sind habe ich hier noch gar nicht gezeigt 🙁 Da ist wohl gründlich was schief gelaufen. Also nutze ich meinen Rückblick gleich für drei Dinge: Einen Blick auf die Teile, die ich genäht und hier gezeigt habe – zum Glück sind es doch ein paar geworden. Eine Vorschau auf Lieblingswerke, die ich dir unbedingt noch ganz bald zeigen muss. Als Vorsatz für 2017 gilt ab jetzt: Unbedingt mehr von meinen Ergebnissen zeigen. Irgendwie ist die Zeit dafür neben dem Bau wohl auf der Strecke geblieben, aber ich hoffe trotz Hochzeitsplanung auch dafür mehr Zeit investieren zu können. In meinem neuen Nähzimmer habe ich ja nun auch eine ganz wunderbar bequeme Bloggerecke. 1. Beste/r HauptdarstellerIn – das liebste bzw. am häufigsten getragene Kleidungsstück Auf Platz 1 ist in diesem Jahr ganz klar meine Urban Streetart Sweatjacke nach dem Schnittmuster “Janice” von Pattydoo gelandet. Ich bin eine Frostbeule und trage für meinen Zwiebellook am liebsten kuschelige Jacken oder Blazer – wenn das Nähen nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen würde, hätte ich wohl den ganzen Schrank voll damit. Aber dennoch stehen mindestens zwei weitere Jacken

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Das Nähzimmer wird eingeweiht: Windmühlentaschen-Sewalong und Adventskalenderwichteln

Das Nähzimmer wird eingeweiht: Windmühlentaschen-Sewalong und Adventskalenderwichteln

Es ist endlich geschafft: Unser Anbau ist bezugsfertig. Und während in den nächsten Tagen unsere Küche von den Profis noch eingebaut wird, ist mein neues Nähreich (fast) fertig ? #Windmühlentaschesewalong Nachdem ich letzte Woche das Glück hatte, mir bei Smilla Berlin ein Stoffpaket für den #Windmühlentaschesewalong aussuchen zu dürfen, war das doch Grund genug, mit diesem Projekt mein neues Nähzimmer einzuweihen, oder? 🙂 Genäht habe ich die Windmühlentasche außen in schwarz-gelb und innen mit Fußballmotiv: Na, für wen könnte dieses Geschenk wohl sein bzw. von welcher Mannschaft ist die Beschenkte wohl Fan? 😉 Auf Instagram habe ich das ganze Wochenende über schon ganz wunderbare Ergebnisse gesehen und viele davon hatten eine kleine Chiptasche außen angenäht. Die Idee habe ich dann auch aufgegriffen. Außerdem habe ich ein kleines Label aus SnapPap genäht in das ich Sterne gestanzt und dazwischen Stoff gelegt habe. Eine zweite Tasche ist bereits in Arbeit. Ob ich selbige behalte oder anderweitig verschenke, wird noch nicht verraten. Vielleicht weiß ich es aber auch einfach noch nicht ? #Adventskalenderwichteln Bevor ich dich einen Blick in mein Nähreich werfen lasse, will ich noch fix zeigen, was ich diese Woche wieder für tolle Geschenke in meinem Adventskalender von der Seifenmanufaktur Sprudelspaß gefunden habe: Diese Woche habe ich ein genähtes Kosmetiktäschlein bekommen, sowie allerhand Dinge, die ich darin auch prima transportieren könnte: Deocreme, Ringelblumenbalsam und Naturseife.

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[Montagsfreuden] Ein Wochenende voller Glücksmomente

[Montagsfreuden] Ein Wochenende voller Glücksmomente

Eigentlich wollte ich euch heute ja nur an meiner Freude über meinen Adventskalender teilhaben lassen. Aber das Wochenende war so toll, da muss ich einfach etwas mehr erzählen 🙂 Adventskalender-Wichteln Das Wochenende begann am Freitag Nachmittag damit, dass ich meinen heiß ersehnten Adventskalender aus der Aktion von Appelkatha und Jannymade auspacken durfte. Mein Paket duftete schon beim Auspacken ganz hervorragend. Woran das lag? Es kam von der Seifenmanufaktur Sprudelspaß. Ich bin schon ganz gespannt, was sich in den kleinen und großen, liebevoll dekorierten Tüten alles befindet. Jetzt steht er erstmal in meinem “Nähzimmer2be” auf der Fensterbank. Solange wir zu unserem Anbau keine Türen haben, sehe ich ihn so jeden Morgen nach dem Aufwachen 😀 Apropos Nähzimmer… In meinem neuen Nähzimmer geht es auch voran: Seit dem Wochenende sind die Wände und die Decke tapeziert und gestrichen und eine Wand ist ganz speziell geworden. Vor dieser Wand wird dann irgendwann eine Tischplatte montiert und mein “Fuhrpark” darf dort einziehen. Bis dahin hat aber ein anderes Schmuckstück davor Platz genommen. Meine Brautkleidsuche Nächstes Jahr werden mein Schatz und ich heiraten. Genau genommen waren wir gestern 222 Tage verlobt und heute in 222 Tagen heiraten wir. Nachdem der erste Besuch im Brautmodenladen ein ziemlicher Reinfall war (ich sag nur “Tränen des Frusts, statt Tränen der Freude”), war ich am Samstag mit meiner Mam(i)a und

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Neuer Lieblingskuschelhoodie: Wintersally meets Pusteblume

Neuer Lieblingskuschelhoodie: Wintersally meets Pusteblume

Nun, da die Tage kürzer und deutlich kälter werden, brauchen wir alle dringend wieder Kuschelpullis, oder? Ich habe bereits vorgesorgt und beim letzten #InstanähabendHH ein entsprechendes Exemplar genäht. Der Schnitt Nachdem ich meine Sally-T-Shirts von Romy Nähwerk ja bereits so liebe, lag es nahe auch die Wintersally * zu testen. Der Hoodie basiert – wie es der Name erahnen lässt – auf der T-Shirt-Variante. Sie hat also überschnittene Ärmel und im Grundschnitt einen runden Saum. Neu hinzugekommen sind die langen Ärmel in zwei Varianten (eng und lässig), sowie eine Kapuze, eine typische Hoodie-Tasche, sowie der gerade Saum (um eben die Tasche auch ordentlich positionieren zu können). Der Stoff Auf dem Lillestofffestival im September habe ich mich auf die Suche nach geeigneten, weich fallenden Sweat-Stoffen gemacht, da überschnittene Ärmel sonst schnell komisch aussehen können. Meine Wahl ist dabei auf den Sommersweat French Terry in anthrazit-meliert gefallen. Ab an die Nähmaschine Für meinen Kuschelpulli habe ich mich für eine Variante mit geradem Saum und Tasche, sowie Kapuze entschieden. Da mir auch die Rückseite des Stoffs so gut gefallen hat, sollte selbige auch an einigen Stellen sichtbar sein. Daher habe ich den geraden Saum nicht nach Innen umgeschlagen, sondern nach Außen. Die Ärmelbündchen und die Bündchen an der Tasche habe ich mit der linken Seite nach Außen vernäht. An der Kapuze viel meine Wahl anstelle eines Futters auf einen

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[KSW] Tablet-Tasche mit Fabric Weaving

[KSW] Tablet-Tasche mit Fabric Weaving

Das Retro-Stöffchen vom “Hauptstadtmonster” anlässlich der 20. Kreativen Stoff-Verwertung (KSW) hat mich ganz schön gefordert. Einige “Ideen” habe ich ja bereits vor zwei Wochen vorgestellt. Aber was fängt man mit einem Stoff an, der einem so gar nicht farblich passt – weder in die Deko noch in den Kleiderschrank? Zerschneiden! 😆 Kurz und klein, so dass man ihn einfach später nicht mehr wiedererkennt 😉 Inspiriert haben mich die Bilder von #Snaplybackstage auf Instagram. Ganz “clever” habe ich mir auf Amazon Schrägbandformer * bestellt – um zuhause festzustellen, dass sich dehnbarer, dickerer Piqué-Stoff nicht durch den Schrägbandformer ziehen lässt. Also doch von Hand 🙄 Damit die frisch gebügelten Streifen auch gut ihre Form behalten, habe ich sie bis zur weiteren Verarbeitung aufgerollt: Da es die auf Instagram zu sehenden Weaving-Boards noch nicht bzw. nicht auf die Schnelle gibt, hat mir mein Schatz aus dem Baumarkt eine ein Zentimeter dicke Korkplatte mitgebracht und aus dem Büro meines Vaters hab ich mir Reißzwecke geliehen. Ein Raster habe ich mir kurzerhand am PC selbst erstellt und ausgedruckt. Damit beim Bügeln das Papier nicht aufweicht habe ich zwischen Papier und Bügelvlies noch eine Schicht Backpapier gelegt. Auf Instagram habe ich kürzlich ein Webmuster gesehen, bei dem Herzen entstanden sind. Dafür habe ich zunächst die vertikalen Streifen befestigt: Immer zwei blaue und ein orangener Streifen im Wechsel. Damit außen kein angeschnittenes Herz entsteht, habe

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Weiß-Orange-Blau-Pinkes Retro-Monster zur 20. KSW

Weiß-Orange-Blau-Pinkes Retro-Monster zur 20. KSW

Kennst du die KSW? KSW steht für “Kreative Stoff-Verwertung” und wurde 2014 von Appelkatha erfunden. Im Rahmen dieses Sew-Alongs schickt die jeweilige Organisatorin an alle Teilnehmer ein Stück Stoff (normalerweise 50 x 50 cm), aus dem dann alle etwas Schönes nähen sollen. Zur 20. Ausgabe der Aktion hat Franziska aka “Hauptstadtmonster” sogar gleich einen ganzen Meter pro Teilnehmerin zur Verfügung gestellt. Einige der Teilnehmerin sind Ehrengäste, mich aber hat das Losglück getroffen. Ob ich mich wohl beworben hätte, wenn ich gewusst hätte, dass man das “Stoffschätzchen” jeweils vorher im Logo erkennen kann? So jedenfalls war der “Stoff des Grauens” eine wirkliche Überraschung für mich. Ein weiß-orange-blau-pink gestreiftes Retro-Monster. Eine Art Polo-/Piqué-Stoff, aber vermutlich aus 100 % Polyester. Mein erster Gedanke: Ein Poloshirt mit weißem Kragen und weißen Bündchen für eine Bad-Taste-Party 😀 Allerdings bin ich nur selten auf irgendwelchen Motto-Partys und dann würde das Shirt nur im Schrank verstauben und Platz wegnehmen. Im Brainstorming mit Freunden und Familie kam allerhand zusammen: von einer Strandtasche, über Tischdecken oder Kissenbezügen für die Terrasse bis hin zu Putzlappen 😉 Da die Farben, aber so gar nicht in meine Deko- und Kleidungs-Farbwelt passen wollen, habe ich mich nun letztendlich ganz anders entschieden. Was es wird, wird erst am 28.10. verraten, aber ein kleiner Blick durchs Schlüsselloch, sei trotzdem noch erlaubt: Ich habe den Stoff also quasi

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[RUMS] Bunt, bunter, Sally: Mein selbstgefärbtes, selbstgenähtes T-Shirt

[RUMS] Bunt, bunter, Sally: Mein selbstgefärbtes, selbstgenähtes T-Shirt

Dass ich total verliebt in das neue Schnittmuster „Sally“ von Romy Nähwerk bin, habe ich ja schon in meinem ersten Beitrag nach der Veröffentlichung des eBooks gezeigt. Nun lag in meinem Regal seit etwa einem halben Jahr ein Meter dünner, weißer Bio-Jersey in T-Shirt-Qualität (also so dünner, wie bei Kaufshirts und kein fester Jersey). Den hatte ich mal aus einem Stoffreste-Überraschungspaket von Manomama gefischt. Aber Uni-Weiß? Nee – das war mir irgendwie zu langweilig und noch dazu etwas “durchsichtig”. Im Internet bin ich immer mal wieder über das Thema Färben mit Eiswürfeln gestolpert und fand die Idee interessant. Genaues Studieren der Anleitung wird aber überbewertet… 😛 Also habe ich für meinen ersten Test eine Eiswürfelform aus Kunststoff in der Drogerie geholt und dazu Kreul-/Javana-Stoffmalfarbe in drei verschiedenen Grüntönen. Beim Öffnen der Gläschen war mir direkt klar, dass die Farbe zu fest ist. Deshalb habe ich in einem Becher immer einen Espresso-Löffel an Farbe mit 20 ml Wasser gemischt sowie diese Mischung dann in die Behälter gefüllt und eingefroren. Für meine “Kunstaktion” hatte ich mir im Baumarkt ein paar Rasengitter geholt, um bei sonnigem Wetter den vorgewaschenen und noch feuchten Stoff auf das Gitter zu spannen. Anschließend sollten die Eiswürfel nur noch auf dem Stoff schmelzen und schöne verlaufene Kreise hinterlassen – so die Theorie. Dann aber kam natürlich alles anders. Es begann damit,

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Der Herbst kann kommen: Mein Wind & Wetter Parka

Der Herbst kann kommen: Mein Wind & Wetter Parka

Ich zähle mich selbst nicht gerade zur Gattung der geduldigen Menschen. Und so nähe ich gern schnelle Projekte wie das T-Shirt Sally oder Kimono Tees oder 5-Minuten-Röcke. Hin und wieder reizt mich dann aber doch die Herausforderung. Und da ich aktuell versuche keine bzw. nur sehr wenig Kleidung zu kaufen, stand nun für den anstehenden Herbst/Winter eine Jacke auf dem Programm. Genäht habe ich einen Wind & Wetter Parka von Lotte & Ludwig *. Der verwendete Stoff hat schon eine längere Geschichte: Ursprünglich habe ich die Stoffe bereits 2014 im Stoffbüro * gekauft, um mir daraus auf dem ersten Nähcamp einen Mantel zu nähen. Vor Ort habe ich die Pläne dann aber über den Haufen geworfen, nachdem ich von einigen gehört hatte, dass der gewählte Schnitt nicht so gut sitzt. Noch dazu wäre er für mich als Nähanfängerin schwierig geworden (da flogen Fremdworte wie “Pariser Naht” durch den Tagungsraum). So fristeten die Stoffe ein trauriges Dasein in meinem Schrank und sind zweimal mit umgezogen. Bereits Anfang des Jahres wollte ich daraus anlässlich des Sew Alongs von Seemannsgarn einen Wind & Wetter Parka nähen – hab es dann aber zeitlich nicht geschafft. Nun stand im September das Lillestofffestival vor der Tür und das bietet sich an, um sich auch mal größeren und komplizierteren Projekten zu widmen – schließlich hat man eine Menge Mädels um sich, die mit

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[RUMS] Sonntag-Abend-Sew-Along: Lady Topas

[RUMS] Sonntag-Abend-Sew-Along: Lady Topas

Vor einigen Wochen habe ich – noch deutlich vor dem ersten Instanähabend – gemeinsam mit MarieGemachtes die Lady Topas von Mialuna (Freebook) genäht. Also gemeinsam an einem Sonntag Abend, aber an völlig unterschiedlichen Orten. Mit Zwischenständen auf Instagram und dem Fortschritts- und Problem-Austausch via WhatsApp. Der Plan heute Abend: Virtueller Sew-Along mit @mariegemachtes. Wir nähen rund 400 km voneinander getrennt beide die Lady Topas von @mialuna24. Den Stoff für das Projekt hat mein Verlobter ausgesucht und ich hab ihn vor einer Weile mal @ellepuls abgekauft. Nach einer Woche ohne Nähen (OP-bedingt) freue ich mich jetzt schon auf den Abend. #ladytopas #sewalong #nähenverbindet Ein von Annika-Nicole Wohlleber (@annimamia) gepostetes Foto am 24. Jul 2016 um 11:25 Uhr Optisch sind dabei zwei völlig unterschiedliche Werke entstanden: Während ich die Lady Topas klassisch aus Jersey genäht habe, hat Marie zu Chiffon und Spitze gegriffen. Meinen lindgrünen Stoff habe ich vor einer ganzen Weile mal Elle Puls abgekauft und da die Auswahl leichter, uni-farbener Jerseys in meinem Stoffregal überschaubar ist, habe ich diesen für mein Shirt gewählt. Ich war ja skeptisch dass der Ausschnitt so ganz ohne Vliesline o. ä. stabil ist und nicht in sich zusammenfällt, aber es funktioniert tatsächlich 🙂 Passend zu einem meiner gekauften Lieblingsshirts habe ich unten noch ein Bündchen aus dem gleichen Jersey angenäht. Das gefällt mir persönlich besser, als

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