PopUp-Tasche und die ungeschönte Wahrheit

PopUp-Tasche und die ungeschönte Wahrheit

Mir ist es wichtig dir hier im Blog meine ehrliche Meinung zu Schnitten, Stoffen und anderen Produkten zu sagen. Und das auch, wenn die Wahrheit einmal „unbequem“ ist (bei Kleidung vielleicht sogar im wahrsten Sinne des Wortes 😉 ). Daswegen gibt es heute die ungeschönte Realität unserer PopUp-Taschen aus dem Sew-Along zur vierten Taschenspieler-CD von Farbenmix *.

Mini-Rucksack No. 1

Mini-Rucksack No. 1

Mein Rucksack No. 1 ist in seiner ursprünglichen Größe ja als Raumwunder gedacht. Nicht immer brauche ich aber wirklich soooo viel Platz für Laptop, Getränke, Einkauf & Co. In unsere Flitterwochen wollte ich gern einen Rucksack No. 1 mitnehmen. Auf den Landgängen der Flitterwochen braucht es allerdings nicht sehr viel: Ein Portemonnaie, das Handy mit einer Powerbank, ein paar Taschentücher und vielleicht eine kleine Flasche Wasser oder etwas Sonnencreme.

Mein aufregendes erstes Mal

Mein aufregendes erstes Mal

Uihuihui werdet ihr denken, jetzt haben Annika (anni) und ich (mamia) unseren Blog erweitert und berichten nicht mehr nur über unsere DIY-Themen sondern berichten auch über unsere pikanten Liebesgeheimnisse und geben Ratschläge in Liebesdingen. Aber weit gefehlt, natürlich geht es wieder um unsere DIY-Projekte. Mein aufregendes erstes Mal hat einen ganz anderen Hintergrund.

Rucksack No. 1 – Mein persönliches Raumwunder

Rucksack No. 1 – Mein persönliches Raumwunder

Ich bin ein Taschen-Messi… Das heißt auf der einen Seite, dass ich Taschen sammle, aber vor allem auch, dass ich in meinen Taschen grundsätzlich jede Menge Platz brauche. Platz für meinen Laptop und/oder mein Tablet. Platz für mein Portemonnaie (obwohl es meist leer ist, ist es trotzdem groß und dick), meinen gigantischen Schlüsselbund, etwas zu trinken. Vielleicht auch mal Platz für den schnellen Einkauf nach der Arbeit. Oder für den Großeinkauf auf einer Messe. Und robust sollte die Tasche oder der Rucksack sein. Aus diesem Grund begann ich Anfang des Jahres meinen eigenen Schnitt für einen Rucksack zu entwerfen. Und heute nun sitze ich ganz furchtbar aufgeregt vor dem Rechner, denn heute geht tatsächlich mein erster eigener Schnitt online: Mein Rucksack No. 1.

Leichtes Gepäck für die Lieblingsband: Gürteltasche Wallaby

Leichtes Gepäck für die Lieblingsband: Gürteltasche Wallaby

Ein für mich ganz persönliches Projekt, das vor einem Jahr begann (oder doch sogar schon vor 12?) hat letzten Sonntag seinen krönenden Abschluss gefunden. Ich weiß, ich schreibe heute in Rätseln *g* Die Geschichte dahinter ist aber auch etwas länger: Letztes Jahr beim Silbermond-Open-Air am Elbufer in Dresden durfte ich meinen eigenen kleinen Turnbeutel nicht mit auf das Konzert-Gelände nehmen. Doch wohin dann mit den Wertsachen? Portemonnaie, Handy, Schlüssel, neu gekauftes T-Shirt. Also habe ich mir etwas widerwillig einen Turnbeutel am Merchandising-Stand geholt. Wiederwillig, weil ich den Stoff des Turnbeutels zu dünn fand und ich auch nicht zu den Fans gehöre, die ausnahmslos jeden Artikel “ihrer” Band kaufen.

Tasche aus Jeans-Jersey und Kork

Tasche aus Jeans-Jersey und Kork

Vor zwei Wochen habe ich dir schon meine neuen Schuhe * gezeigt aus Jeans und Kork. Dazu passend habe ich ein Kleid genäht – aber leider noch nicht fotografiert. Als kleinen Teaser zeige ich dir aber heute meine neue passende Handtasche, die ich aus Resten des Kleids genäht habe.

[Probenähaufruf] Rote Lippen soll man Küssen – oder zu einem Rucksack vernähen!?

[Probenähaufruf] Rote Lippen soll man Küssen – oder zu einem Rucksack vernähen!?

Ich bin immer noch begeistert, wie gut mein Rucksack letzte Woche hier im Blog, aber vor allem auch auf Facebook und Instagram angekommen ist. Und einmal mehr ärgere ich mich, dass ich mich nicht gleich nach der Fertigstellung des ersten Exemplars im März zusammengerissen und die Anleitung geschrieben habe. Schließlich sind Rucksäcke dieses Jahr offensichtlich DER Trend in der Nähszene. Aber gerade deswegen habe ich mich über die vielen positiven Kommentare gefreut. Offensichtlich hat so ein richtig großer und trotzdem bequemer Rucksack für Schule, Studium, Messebesuche und Wochenendausflüge dann doch bisher noch gefehlt. Daher (und weil mein Mann mir verbal in den Allerwertesten getreten hat, dass ich endlich den Schnitt fertig machen soll 😛 ) folgt heute auch der versprochene Probenähaufruf.

Mein neuer Messebegleiter:Der (noch) namenlose Rucksack

Mein neuer Messebegleiter:
Der (noch) namenlose Rucksack

Im März bin ich das erste Mal mit Mam(i)a und KaLa auf die Creativa nach Dortmund gefahren. Wenige Tage zuvor musste ich aber feststellen: Rollkoffer sind nicht erlaubt und ein schöner großer Rucksack leider Mangelware. Zudem kann man auf ein solch kreatives Event ja nicht mit einem 0-8-15-Rucksack gehen, oder? 😉 Also habe ich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion bzw. in zwei Nachtschichten einen Rucksack genäht. Aber nicht nur das: Auch das dazugehörige Schnittmuster habe ich selbst entworfen.

Mein neuer Alltags-Alrounder:Turnbeutel “Varo”

Mein neuer Alltags-Alrounder:
Turnbeutel “Varo”

Im Mai hatte ich gleich doppelten Grund zur Freude: Erst hat mich Nordlicht Stoffe * ausgewählt, um ein paar ihrer wunderbaren Taschenstoffe zu vernähen und dann durfte ich auch noch das neueste Werk von Hansedelli probenähen: den Rucksack/Turnbeutel/Shopper “Varo” (bei Makerist * oder direkt im Shop von Hansedelli).

Wedding-Day-Clutch: Patchwork-Tasche zur Hochzeit

Wedding-Day-Clutch:
Patchwork-Tasche zur Hochzeit

Seit gestern ist es amtlich – aus Frau Wohlleber wurde Frau Fritzsch. Mein Kleid wollte ich nicht nähen (zumal es wohl auch Unglück bringen soll), aber ganz ohne “DIY” kam ich bei unserer standesamtlichen Hochzeit trotzdem nicht aus. Zu meinem roten Abendkleid (in Weiß wird erst im Juli geheiratet) habe ich ein gold-silber-funkelnde Schuhe getragen. Lange habe ich hierfür nach einer passenden Tasche gesucht, um meinen Personalausweis und ein Taschentuch zu transportieren. Vieles was ich im Laden gesehen habe, wirkte einfach billig (auch wenn das Preisschild etwas anderes sagte). So war ich bereits kurz davor ohne Tasche zu gehen und meinen Personalausweis irgendjemand anders in die Hand zu drücken. Auf der Creativa in Dortmund habe ich dann glücklicherweise wunderbar weiches, altgoldenes Leder und dazu passendes Glitzerleder in Gold und Silber bei Nordlicht-Stoffe * gefunden. Als Vorlage für meine Clutch diente die Clutch Emilia, die ich 2015 im Rahmen eines Sew-Alongs von modage.de genäht habe. Da ich aber mehr als zwei Patchwork-Elemente und keine Lasche zum Klappen haben wollte, habe ich die Dreiecke bzw. Quadrate in der Mitte etwas verkleinert und die Seitenstreifen erst im Anschluss auf das passende Maß zugeschnitten. Als Futter habe ich einen Rest dünne, beige Baumwolle mit goldbrauner Schrift verwendet. Es gibt kein Innenfach oder ähnliches – ganz schlicht. Die Kette habe ich mir von einer anderen Abendtasche gemopst. Und hier

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Money makes the world go round Kork…

Money makes the world go round Kork…

Portemonnaies sind so klein und friemelig – da wollte ich nie so recht ran… bis ich Little Ruby * probenähen durfte. Mein erstes Ergebnis habe ich ja bereits vor einigen Wochen gezeigt. Im Probenähen war ich aber so begeistert vom Schnitt und von den vielen tollen Ergebnissen der anderen Mädels, dass ich gleich noch eine zweite Börse nähen musste. Stoffe, Kork und Leder Nach meiner Kombi aus Kunstleder und beschichteter Baumwolle habe ich mich dieses Mal an Kork und Wildleder gewagt. Den Korkstoff „musste“ ich haben, als er vor etwa einem Jahr auf den Markt kam… So „dringend“ habe ich ihn gebraucht, dass er bis jetzt im Schrank lag 😉 😛 Den dunkelbraunen Korkstoff habe ich kürzlich auch als Ösenverstärkung und Labels bei meinem LaSilla-Hoodie verwendet. Es fühlt sich wirklich ganz toll an. Das Wildleder habe ich vor über einem Jahr auf einem holländischen Stoffmarkt im Elsass gekauft. An die Spitze der Lasche gehört normalerweise ja keine “Buchecke”, aber nachdem ich die Ecke irgendwie unsauber genäht habe und das Leder auch nicht mehr auftrennen wollte, habe ich die Taschenecken von Lililly * kurzerhand nicht nur an der Klappe, sondern eben auch an der Lasche angebracht. Der tolle Glitzer-Druckknopf ist ebenfalls aus dem Dawanda-Shop von Lililly *. Für Innen habe ich Reste des Stoffpakets von Buttinette * verwendet, aus dem ich kürzlich eine

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Windmühlentasche als (verspätetes) Weihnachtsgeschenk

Windmühlentasche als (verspätetes) Weihnachtsgeschenk

Im Januar haben Katharina von greenfietsen und Katharina von 4Freizeiten zum neuen Taschen-Sew-Along aufgerufen. Motto des Monats: Stoffbeutel. Wie praktisch dass ich davon gerade erst zwei produziert, aber erst einen hier gezeigt habe. Trotzdem hüpfe ich jetzt ganz schön Kurzfristig noch zur dazugehörigen Linkparty *g* Genäht habe ich eine Windmühlentasche nach der Anleitung von Smilla Berlin für eine liebe (Näh-)Freundin. Die Stoffe hatte ich irgendwann einmal als Stoffpaket bei Buttinette * für ein Patchwork-Projekt erstanden, war dann aber live zunächst etwas von den Farben enttäuscht (das Bild hatte kräftige Farben erahnen lassen, die dann live doch eher blass daherkamen). Daher wanderte das Paket erstmal weiter hinten in den Schrank. Als ich im Dezember dann auf der Suche nach passenden Stoffen für einen Beutel war, viel mir dieses Bündel wieder in die Hände. Für einen Stoffbeutel fand ich die Kombination dann doch wieder gar nicht schlecht und nähte erst einmal darauf los ohne zu wissen, ob der Beutel nachher bei mir oder jemand anders einziehen würde 😉 Außen habe ich die gemusterten Stoffe kombiniert, innen ist es ganz schlicht zweifarbig. Und je nachdem, wie man es lieber mag, kann man den Beutel ja wunderbar wenden. Bei den Henkeln habe ich mich für eine “faule” Variante entschieden und statt genähten Henkeln kurze Stücke aus Baumwoll-Gurtband verwendet. Die fühlen sich auch gut an

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Little Ruby: Therapie erfolgreich?

Little Ruby: Therapie erfolgreich?

Immer wieder habe ich auf Bloggertreffen oder Nähfestivals die Portemonnaies der Anderen bewundert. Immer wieder habe ich gedacht “Ja, irgendwann schaffst du das auch mal” – und den Gedanken dann doch ganz schnell wieder verworfen. Inzwischen haben sich auch schon eine ganze Menge Schnittmuster für Geldbörsen auf meiner Festplatte gesammelt. Von A wie “Anea” vom Kreativlabor Berlin * über Onyx, Ruby und Co. von Hansedelli * bis Z wie Zwergstücke und ihr “Geldstück” *. Aber die Angst, sich dieser vermeintlich kniffeligen Aufgabe zu stellen, war irgendwie zu groß. Vor zwei Wochen postete dann Hansedelli ihr neustes Werk auf Facebook: die Little Ruby. Und für das anstehende Probenähen wurden explizit Leute gesucht die noch kein Portemonnaie genäht haben bzw. noch keine Börse nach ihren Schnittmustern. Noch dazu ist meine bessere Hälfte derzeit unter der Woche sehr viel auf Dienstreisen, so dass ich abends ohne schlechtes Gewissen im Nähzimmer werkeln kann. Das war doch ein Wink des Schicksals, oder? Also habe ich mich beworben: “Oh, da würde ich dir liebend gern helfen – und damit meine Angst vor Portemonnaies therapieren. Denn Taschen und Kleidung nähe ich jetzt bereits seit rund 3 Jahren (also einigermaßen Fortgeschritten), aber Geldbörsen sind für mich noch Neuland […]” Und tatsächlich schrieb mich Hansedelli bereits kurz nach Ende des Aufrufs an und fragte mich, ob ich dabei sein mag. Ich

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Das Nähzimmer wird eingeweiht: Windmühlentaschen-Sewalong und Adventskalenderwichteln

Das Nähzimmer wird eingeweiht: Windmühlentaschen-Sewalong und Adventskalenderwichteln

Es ist endlich geschafft: Unser Anbau ist bezugsfertig. Und während in den nächsten Tagen unsere Küche von den Profis noch eingebaut wird, ist mein neues Nähreich (fast) fertig ? #Windmühlentaschesewalong Nachdem ich letzte Woche das Glück hatte, mir bei Smilla Berlin ein Stoffpaket für den #Windmühlentaschesewalong aussuchen zu dürfen, war das doch Grund genug, mit diesem Projekt mein neues Nähzimmer einzuweihen, oder? 🙂 Genäht habe ich die Windmühlentasche außen in schwarz-gelb und innen mit Fußballmotiv: Na, für wen könnte dieses Geschenk wohl sein bzw. von welcher Mannschaft ist die Beschenkte wohl Fan? 😉 Auf Instagram habe ich das ganze Wochenende über schon ganz wunderbare Ergebnisse gesehen und viele davon hatten eine kleine Chiptasche außen angenäht. Die Idee habe ich dann auch aufgegriffen. Außerdem habe ich ein kleines Label aus SnapPap genäht in das ich Sterne gestanzt und dazwischen Stoff gelegt habe. Eine zweite Tasche ist bereits in Arbeit. Ob ich selbige behalte oder anderweitig verschenke, wird noch nicht verraten. Vielleicht weiß ich es aber auch einfach noch nicht ? #Adventskalenderwichteln Bevor ich dich einen Blick in mein Nähreich werfen lasse, will ich noch fix zeigen, was ich diese Woche wieder für tolle Geschenke in meinem Adventskalender von der Seifenmanufaktur Sprudelspaß gefunden habe: Diese Woche habe ich ein genähtes Kosmetiktäschlein bekommen, sowie allerhand Dinge, die ich darin auch prima transportieren könnte: Deocreme, Ringelblumenbalsam und Naturseife.

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[KSW] Tablet-Tasche mit Fabric Weaving

[KSW] Tablet-Tasche mit Fabric Weaving

Das Retro-Stöffchen vom “Hauptstadtmonster” anlässlich der 20. Kreativen Stoff-Verwertung (KSW) hat mich ganz schön gefordert. Einige “Ideen” habe ich ja bereits vor zwei Wochen vorgestellt. Aber was fängt man mit einem Stoff an, der einem so gar nicht farblich passt – weder in die Deko noch in den Kleiderschrank? Zerschneiden! 😆 Kurz und klein, so dass man ihn einfach später nicht mehr wiedererkennt 😉 Inspiriert haben mich die Bilder von #Snaplybackstage auf Instagram. Ganz “clever” habe ich mir auf Amazon Schrägbandformer * bestellt – um zuhause festzustellen, dass sich dehnbarer, dickerer Piqué-Stoff nicht durch den Schrägbandformer ziehen lässt. Also doch von Hand 🙄 Damit die frisch gebügelten Streifen auch gut ihre Form behalten, habe ich sie bis zur weiteren Verarbeitung aufgerollt: Da es die auf Instagram zu sehenden Weaving-Boards noch nicht bzw. nicht auf die Schnelle gibt, hat mir mein Schatz aus dem Baumarkt eine ein Zentimeter dicke Korkplatte mitgebracht und aus dem Büro meines Vaters hab ich mir Reißzwecke geliehen. Ein Raster habe ich mir kurzerhand am PC selbst erstellt und ausgedruckt. Damit beim Bügeln das Papier nicht aufweicht habe ich zwischen Papier und Bügelvlies noch eine Schicht Backpapier gelegt. Auf Instagram habe ich kürzlich ein Webmuster gesehen, bei dem Herzen entstanden sind. Dafür habe ich zunächst die vertikalen Streifen befestigt: Immer zwei blaue und ein orangener Streifen im Wechsel. Damit außen kein angeschnittenes Herz entsteht, habe

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