Nachdem ich mir ein neues Regal für meine Stoffe gekauft habe, entdeckte ich Ende letzten Jahres ein längst vergessenes Stoffschätzchen in meinem Schrank. Es handelte sich bei dem Stoff um einen Stretch-Samtstoff in einem schönen Beerenton mit Blüten. Dieser lag bestimmt schon 8 Jahre in meinem Schrank und wartete auf die Verarbeitung. Ist euch das auch schonmal passiert? In der Vorweihnachtszeit habe ich daher beschlossen, mir für Weihnachten ein Kleid daraus zu nähen. Mir schwebte ein Kleid mit einer seitlichen Raffung vor, aber ein entsprechendes Schnittmuster hatte ich in meinem Fundus noch nicht. Nachdem ich also beim Schnittmuster-Dealer meines Vertrauens eine ganze Weile in verschiedenen Schnittmusterkatalogen geblättert hatte, entschied ich mich für das Burda-Wickelkleid-Schnittmuster 6829. Zuhause angekommen, setzte ich mich gleich an das Projekt „Ein Kleid für Heiligabend“. Mit meinen 1,56 Metern Körperkürze musste ich das Schnittmuster wie immer deutlich in der Länge kürzen, was aber zur Folge hatte, dass der schöne Bogen im Vorderteil des Kleides nicht mehr vorhanden war. Ich habe das verkürzte Schnittmuster daher selbst mit einem neuen schönen Bogen versehen. Da das Kleid laut Beschreibung eher eng anliegend geschnitten sein sollte, habe ich es vorsichtshalber mit etwas mehr Nahtzugabe als angegeben zugeschnitten. Obwohl ich nun seit ca. 30 Jahren nähe, musste ich für dieses Kleid das erste Mal eine Zwillingsnadel verwenden. Nachdem das auf einem kleinen Probestück gut geklappt hat,
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Meine liebe Nähcamp-Kollegin Buxsen hat ab dieser Woche zum ZeitschriftenSewAlong aufgerufen. Als erstes sollen Schnittmuster aus der Fashion Style 9/2015 vernäht werden – also hab ich mir das Heft erstmalig letzte Woche zugelegt und darin gestöbert. Ich bin leider noch unentschlossen: Der Sweater Nr. 4 steht hoch im Kurs, aber auch die Röcke Nr. 6 und 25 gefallen mir gut. Stoffe hätte ich so einige zur Auswahl: Für den Sweater hat meine Mam(i)a auf dem Flohmarkt erst kürzlich einen ganzen Ballen Schurwollstoff aus einem Schneideratelier für nur 5 Euro ergattert. Für Rock Nr. 25 hätte ich ein hübsches Kunstleder mit Lochmuster – so wie es in beige auch im Heft verwendet wurde. Rock Nr. 6 hätte den charmanten Vorteil, dass man nur ein einziges Schnittteil abpausen muss und in meinem Regal tummeln sich noch bestickte Jeans- und Cord-Stoffe. Aber vielleicht sind die auch zu schwer? Was meint ihr? Und was näht ihr, falls ihr auch dabei seid? Am Sonntag sind Mam(i)a und ich in Straßburg im Elsass auf einem riesengroßen Stoffmarkt – vielleicht läuft mir dort ja auch noch was über den Weg. Unentschlossene Grüße, Anni Verlinkt bei: RUMS, ZeitschriftenSewAlong (BUxsen)
Als ich vor einigen Tagen das folgende Bild auf Instagram gezeigt habe, kommentierte Monika/Schneidernmeistern es mit “HighHeelBallett mit Etta”. Und so wurde ein gestolperter “Outtake” des Fotoshootings mit meiner besseren Hälfte zu einem meiner Lieblingsbilder: Zum Fotografieren sind wir in diesem Fall an einen Baggersee gefahren. Ein skurriler Ort: Feinster Sand und klares Wasser trifft auf Industrie. Das Gebilde im Hintergrund lässt es vielleicht erahnen: Ein paar Meter weiter stehen riesige Förderbänder, Kräne und Bagger. In Sichtweite ist das stillgelegte Atomkraftwerk Biblis, während ich hier in den Sonnenuntergang “tanze”. Den Ort kannte mein Schatz – woher auch sonst – vom Geocachen 😉 Auf einer kleinen Insel des Sees liegt ein Cache, den man nur mit einem Boot erreichen kann. Damit war er für mich an diesem Tag leider unerreichbar. Die Bilder zeigen den Jogging-Rock”Etta” von Schneidernmeistern/am Emden der Welt *, das Damentop “Livia” und die Sweatjacke “Janice” von Pattydoo. Das Outfit war eigentlich ein Probestück aus Restposten von Karstadt. Als ich allerdings das ursprünglich geplante Kleid von AnniNanni * völlig vermasselt habe, wurde daraus spontan mein Geburtstagsoutfit für’s Büro. Sportlich schick – so kleide ich mich gern, auch wenn mich jeder Farbberater wohl tadeln würde 😉 Für mich als Farbtyp “Frühling” sind Schwarz und Grau ja eigentlich tabu. Mit einer Leggings oder Wollstrumpfhose wird das Outfit sogar wintertauglich. Während es inzwischen im Taunus das erste Mal
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… mein Tanktop aus dem tollen Jersey “Paperlove” von Cherry Picking *. Wohin? Na zum Lillestoff Festival nach Langenhagen jetzt am Wochenende 🙂 Das Damentop ist nach dem Schnittmuster “Livia” von pattydoo. In diesem Fall noch in Größe 40, inzwischen hab ich aber festgestellt, das 38 völlig ausreicht. Passend dazu habe ich für die kühlere Jahreszeit ja bereits eine Martha genäht und am Wochenende folgen in jedem Fall noch Jersey Socken und evtl ein Blazer aus dunkelblauem Jersey mit Paperlove als Futter. Ich habe mir reichlich vorgenommen für die zwei Tage und schaffe sicher wieder nur einen Bruchteil – aber ich bin sicher, es wird ganz toll mit einigen bekannten und ganz vielen neuen lieben Menschen. Mal sehen, ob ich es schaffe, euch live auf Instagram oder Facebook auf dem Laufenden zu halten oder die mehr als 100 Mädels einfach viel zu viel Themen zum Quasseln haben 😉 Hibbelige Grüße, eure Annika Verlinkt bei: RUMS, Fundsachen sew along Schnittmuster: Tanktop/Damentop Livia von pattydoo Stoff/Material: Jersey “Paperlove” von Cherry Picking * Ähnliche Beiträge: Martha meets Paperlove
Als ich im März anlässlich des Nähcamps in Berlin war, habe ich auch einmal bei “Volksfaden” vorbeigeschaut. Meine Ausbeute umfasste zwei Stöffchen: einen gemusterten Feincord, der leider nach wie vor im Stoffregal liegt, und einen gelben Baumwollstoff mit Blumen- bzw. Kirschblütenmuster *: Letzteren habe ich in eine Bluse Sophie von Schnittchen.com verwandelt – wie ihr sicher schon bemerkt habt, eines meiner liebsten Schnittmuster. Nach meinem Probeschnitt aus alten Hemden, war dies die zweite Version, die mich bereits quer durch Europa auf einer Kreuzfahrt begleitet hat. Wie immer hat auch diese Bluse wieder einen etwas tieferen Ausschnitt als das Original und bei dieser Version ist auch der Daum dank peniblem Bügeln und Abstecken gut gelungen 😉 Blumige Grüße, eure Annika Verlinkt bei: RUMS Schnittmuster: Bluse (Shirt) “Sophie” von Schnittchen.com Stoff/Material: Gelber Baumwollstoff mit Blumen- bzw. Kirschblütenmuster * (ursprünglich von Volksfaden Berlin)
Gestern war meteorologischer Herbstanfang – und das haben wir in Frankfurt auch gleich zu spüren bekommen. Windig, regnerisch, düster. Ich bin ja so gar kein Freund der dunklen Jahreszeit. Aber zumindest an Halloween, wenn einen die leuchtenden Kürbisgesichter so anfunkeln, kann ich mich kurzfristig damit anfreunden. Und da es ja nun bis Halloween und der damit verbundenen Dekoration gar nicht mehr sooo lange dauert, gibt es bei Nadelbar auf Dawanda seit gestern ein tolles Set aus 44 verschiedenen 10×10 cm großen Stickdateien. Mit Ausnahme des Friedhofs liegen diese auch alle unter 15.000 Stichen, so dass ich sie problemlos auf meiner W6 N6000 für die liebe Ceylan probesticken konnte. Das erste Ergebnis davon seht ihr hier: Wieder einmal ist also eine von meinen Lieblings-Kosmetik-Taschen nach dem eBook von Lillesol & Pelle aus dem Adventskalender 2013 entstanden. Leider kann ich es auf der neuen Website nicht finden, um es euch direkt zu verlinken. Außen aus schlichter schwarzer Baumwolle, damit die Stickereien besser zur Geltung kommen. Und innen aus schönem kürbisfarbenen, gemustertem Stoff: Einige weitere Probestick-Ergebnisse liegen noch auf quadratischen Stoffstücken bereit und werden eine Kissenhülle. Aber dafür habe ich ja zum Glück noch ein paar Tage Zeit 🙂 Gruselige Grüße, eure Anni(ka) Verlinkt bei: RUMS, Taschen und Täschchen Schnittmuster: Kosmetiktasche von Lillesol & Pelle Stickdatei: Halloween-Stickdatei von Nadelbar (44-Dateien) * Ähnliche Beiträge: RUMS und eine Kosmetiktasche
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Susanne von mamimade hat Ende Juli zu einer ganz tollen Aktion aufgerufen: Eine Protestaktion gegen die Ausbeutung der Näherinnen und Näher in der Bekleidungsindustrie. Sie hat hier die Initiative ergriffen und erstellt einen Nähbloggerinnen-Online-Katalog mit ganz „normalen“ Frauen (keine Models) und deren selbst genähten oder fair-gehandelten Klamotten. Keine Billigmarken, auch nicht bei Accessoires, Schuhe etc. Habt ihr schon einmal nachgedacht, wie es sein kann, dass ein Shirt bei einer großen bekannten Kette nur 1,99 Euro kostet? Und wie lange ihr wohl brauchen würdet, wenn ihr es selbst näht? Selbst wenn es rund läuft, brauche ich mit Zuschnitt und Nähen eine gute Stunde. Dazu kommt noch das Material. Würdet ihr für diesen Stundenlohn arbeiten wollen? Ich möchte hier aber weder den Moralapostel spielen, noch will ich behaupten, dass in meinem Kleiderschrank alles selbst genäht ist – aber ich arbeite daran *g* Susanne und all den vielen anderen Bloggern die an ihrer Aktion teilnehmen, geht es darum, überhaupt einmal auf diesen Missstand aufmerksam zu machen und zum Umdenken anzuregen. Nun aber endlich zum Outfit. Die Stoffe habt ihr evtl. schon am Dienstag hier auf dem Blog gesehen, als ich euch meine neue Schultertasche Star von Lillesol & Pelle gezeigt habe. Für die Aktion selbst habe ich zwei Teile genäht: Eine Bluse (Shirt) “Sophie” nach dem Schnittmuster von Schnittchen.com aus dem wundervollen GOTS-zertifizierten Cloud9-Designerstoff “The Way
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Am 3. August hat fabulatoria.de zu einem Sew along der etwas anderen Art aufgerufen. Genäht werden sollen “vergessene” Taschen-eBooks – also Schnitte, die man irgendwann “unbedingt” mal haben musste und dann doch nicht genäht hat. Davon kann ich so einige anbieten. Und nicht nur das: Ich habe bei zwei Schnitten sogar schon lange die Stoffe bereitliegen, die Schnitte gerduckt und das Zubehör zusammengesucht – nur genäht habe ich noch nicht. In Woche 1 sollen Schnitte von Farbenmix vernäht werden. Ausgewählt habe ich daher die Kugeltasche. Sie war einer der Hauptgründe für mich damals die Taschenspieler 2-CD zu kaufen, doch dann war ich unsicher. Auf dem Bild sah die Tasche so klein aus – reicht mir der Platz? Im Nähkurs hatte ich mir vor einer ganzen Weile ein Etui-Kleid aus einem Stoff mit grauen Rosen auf schwarzem Hintergrund (Digitaldruck) * genäht und wollte die Reste davon schon die ganze Zeit zu einer Kugeltasche nähen. Und nachdem fabulatoria extra einen Knoten in ihr Taschentuch als Erinnerung für mich gemacht hat, gab es kein Zurück mehr 😉 Die Außentasche ist also genäht aus Rosen-Stoff aus Baumwolle und 3 % Elasthan * und schwarzem Kunstleder als Boden, die Innentasche als kleiner “Farbtupfer” aus pinkem Futterstoff. Das Futter habe ich nochmal mit H250 verstärkt, damit es nicht ganz so “flutschig” ist, der Boden ist mit Devovil
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Während meines Nähkurses zwischen Februar 2014 und April 2015 habe ich insgesamt vier Teile genäht: Zwei Burda-Hosen (eher eine Katastrophe), ein Etui-Kleid (folgt noch) und eine Tunika-Bluse. Während ich zuhause inzwischen an ein bis zwei Abenden ganz passable Klamotten produziere, blieben die Aha-Erlebnisse im Nähkurs häufig aus. Nachdem die erste Hose ziemlich viel Zeit gekostet hat (und dann nicht einmal ordentlich passte), wollte ich für das zweite Projekt ein schnelleres Erfolgserlebnis. Daher habe ich mir den Burda-Schnitt Nr. 6935 ausgewählt: eine einfach Tunika-Bluse mit Gummizug an den Armen und am Saum. Auch wenn der Ausschnitt nicht optimal gelungen ist, ist die Bluse eines meiner Lieblingsteile im Schrank geworden und liegt dort nie lange. Mit einem engen weißen Tanktop darunter (weil die Bluse ja transparent ist), kaschiert die Tunika auch noch prima unerwünschte Speckröllchen 😉 Der Schnitt ist an sich Ratz-Fatz genäht, höchstens der Gummizug ist etwas Friemel-Arbeit. In meiner Nähecke wartet nun bereits ein feines Seidenstöffchen aus dem Türkei-Urlaub darauf, bald zu einer weiteren Tunika zu werden. Bis bald, eure Annika Verlinkt bei: RUMS Schnittmuster: Schnittmuster Tunika-Bluse Nr. 6935 von Burda
Nachdem ich für die liebe Ina von Pattydoo den Cardigan Mary probenähen durfte und mit der Größe unsicher war, habe ich kurzerhand eine Liv dazwischen geschoben. Ein türkiser Jersey-Stoffcoupon mit quietsch-grünen Äpfeln *, den ich auf dem Stoffmarkt in Frankfurt 2014 zu meinem Einkauf geschenkt bekommen hatte, wurde also kurzerhand zugeschnitten und genäht. Zu dem Zeitpunkt wusste ich leider noch nicht, dass meine Overlock-Maschine einen Defekt am Transporteur hat und hielt mich einfach für ungeübt. Daher kräuselt sich die eine oder andere Naht und unter dem Arm muss ich nochmal nachnähen. Für die Fahrrad-Tour bei den ersten warmen Temperaturen im April hat sich das Shirt trotzdem als genau passend erwiesen und mein erster V-Ausschnitt ist auch geglückt. Leider hatte ich kein Formband da, wie es Ina in Ihrem Video empfiehlt, jetzt weiß ich aber zumindest, wofür es gut ist und werde es mir bald zulegen. Bis bald, eure Annika Verlinkt bei: RUMS Schnittmuster: Schnittmuster/ebook “T-Shirt Liv” von Pattydoo Stoff: Jersey mit Äpfeln in türkis/grün *