Von Frechen Früchtchen und Spitzen Dessous

Von Frechen Früchtchen und Spitzen Dessous

Schlüpper habe ich inzwischen schon einige genäht. Neben Socken und Beanies (die ich eigentlich nicht wirklich trage) eine ganz wundervolle Resteverwertung. Inzwischen habe ich einen ganzen Haufen an Freebies und gekauften Unterwäsche-Schnitten, aber auf der Suche nach DEM Schnitt bin ich noch immer. Und so zögerte ich nicht lange, als ich über den Probenähaufruf für “OHA Lingerie” von Schwalbenliebe stolperte und habe mich beworben. Freitags wurden die Probenäher informiert – ich war leider nicht dabei. Schade, aber hey – dann tüftel ich erstmal selbst weiter, so dachte ich. Am Montag darauf habe ich dann ganz unverhofft eine Gruppeneinladung bekommen und mich riesig gefreut nun doch noch dabei sein zu können. Der explizite Wunsch von Schwalbenliebe nach dem Probestück nicht nur Jerseyreste zu verarbeiten, sondern auch mal einen sexy Spitzen-Teil zu nähen, bereitete mir zunächst noch etwas Kopfzerbrechen. Also erstmal laaaangsam herantasten: Teil 1: Der Grundschnitt als Probestück Als erstes haben wir alle fleißig den Grundschnitt getestet. Er geht bis knapp unter den Bauchnabel. Ich muss zugeben, wenn ich die Schnitte und Ergebnisse immer sehe, bin ich zunächst geschockt: Waaas? Soooo riesig soll mein Hintern sein? Dabei hab ich nur eine Größe 38 zugeschnitten gemäß DOB-Maßtabelle abzüglich der Stoff-Dehnbarkeit von 5 %. Kann ja gar nicht sein, dass mir so ein Zelt passt 😉 😛 Aber ich gestehe – wenn ich meine gekauften Lieblingsteile auf den

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Little Ruby: Therapie erfolgreich?

Little Ruby: Therapie erfolgreich?

Immer wieder habe ich auf Bloggertreffen oder Nähfestivals die Portemonnaies der Anderen bewundert. Immer wieder habe ich gedacht “Ja, irgendwann schaffst du das auch mal” – und den Gedanken dann doch ganz schnell wieder verworfen. Inzwischen haben sich auch schon eine ganze Menge Schnittmuster für Geldbörsen auf meiner Festplatte gesammelt. Von A wie “Anea” vom Kreativlabor Berlin * über Onyx, Ruby und Co. von Hansedelli * bis Z wie Zwergstücke und ihr “Geldstück” *. Aber die Angst, sich dieser vermeintlich kniffeligen Aufgabe zu stellen, war irgendwie zu groß. Vor zwei Wochen postete dann Hansedelli ihr neustes Werk auf Facebook: die Little Ruby. Und für das anstehende Probenähen wurden explizit Leute gesucht die noch kein Portemonnaie genäht haben bzw. noch keine Börse nach ihren Schnittmustern. Noch dazu ist meine bessere Hälfte derzeit unter der Woche sehr viel auf Dienstreisen, so dass ich abends ohne schlechtes Gewissen im Nähzimmer werkeln kann. Das war doch ein Wink des Schicksals, oder? Also habe ich mich beworben: “Oh, da würde ich dir liebend gern helfen – und damit meine Angst vor Portemonnaies therapieren. Denn Taschen und Kleidung nähe ich jetzt bereits seit rund 3 Jahren (also einigermaßen Fortgeschritten), aber Geldbörsen sind für mich noch Neuland […]” Und tatsächlich schrieb mich Hansedelli bereits kurz nach Ende des Aufrufs an und fragte mich, ob ich dabei sein mag. Ich

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[Montagsfreuden] Ein Wochenende voller Glücksmomente

[Montagsfreuden] Ein Wochenende voller Glücksmomente

Eigentlich wollte ich euch heute ja nur an meiner Freude über meinen Adventskalender teilhaben lassen. Aber das Wochenende war so toll, da muss ich einfach etwas mehr erzählen 🙂 Adventskalender-Wichteln Das Wochenende begann am Freitag Nachmittag damit, dass ich meinen heiß ersehnten Adventskalender aus der Aktion von Appelkatha und Jannymade auspacken durfte. Mein Paket duftete schon beim Auspacken ganz hervorragend. Woran das lag? Es kam von der Seifenmanufaktur Sprudelspaß. Ich bin schon ganz gespannt, was sich in den kleinen und großen, liebevoll dekorierten Tüten alles befindet. Jetzt steht er erstmal in meinem “Nähzimmer2be” auf der Fensterbank. Solange wir zu unserem Anbau keine Türen haben, sehe ich ihn so jeden Morgen nach dem Aufwachen 😀 Apropos Nähzimmer… In meinem neuen Nähzimmer geht es auch voran: Seit dem Wochenende sind die Wände und die Decke tapeziert und gestrichen und eine Wand ist ganz speziell geworden. Vor dieser Wand wird dann irgendwann eine Tischplatte montiert und mein “Fuhrpark” darf dort einziehen. Bis dahin hat aber ein anderes Schmuckstück davor Platz genommen. Meine Brautkleidsuche Nächstes Jahr werden mein Schatz und ich heiraten. Genau genommen waren wir gestern 222 Tage verlobt und heute in 222 Tagen heiraten wir. Nachdem der erste Besuch im Brautmodenladen ein ziemlicher Reinfall war (ich sag nur “Tränen des Frusts, statt Tränen der Freude”), war ich am Samstag mit meiner Mam(i)a und

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[KSW] Tablet-Tasche mit Fabric Weaving

[KSW] Tablet-Tasche mit Fabric Weaving

Das Retro-Stöffchen vom “Hauptstadtmonster” anlässlich der 20. Kreativen Stoff-Verwertung (KSW) hat mich ganz schön gefordert. Einige “Ideen” habe ich ja bereits vor zwei Wochen vorgestellt. Aber was fängt man mit einem Stoff an, der einem so gar nicht farblich passt – weder in die Deko noch in den Kleiderschrank? Zerschneiden! 😆 Kurz und klein, so dass man ihn einfach später nicht mehr wiedererkennt 😉 Inspiriert haben mich die Bilder von #Snaplybackstage auf Instagram. Ganz “clever” habe ich mir auf Amazon Schrägbandformer * bestellt – um zuhause festzustellen, dass sich dehnbarer, dickerer Piqué-Stoff nicht durch den Schrägbandformer ziehen lässt. Also doch von Hand 🙄 Damit die frisch gebügelten Streifen auch gut ihre Form behalten, habe ich sie bis zur weiteren Verarbeitung aufgerollt: Da es die auf Instagram zu sehenden Weaving-Boards noch nicht bzw. nicht auf die Schnelle gibt, hat mir mein Schatz aus dem Baumarkt eine ein Zentimeter dicke Korkplatte mitgebracht und aus dem Büro meines Vaters hab ich mir Reißzwecke geliehen. Ein Raster habe ich mir kurzerhand am PC selbst erstellt und ausgedruckt. Damit beim Bügeln das Papier nicht aufweicht habe ich zwischen Papier und Bügelvlies noch eine Schicht Backpapier gelegt. Auf Instagram habe ich kürzlich ein Webmuster gesehen, bei dem Herzen entstanden sind. Dafür habe ich zunächst die vertikalen Streifen befestigt: Immer zwei blaue und ein orangener Streifen im Wechsel. Damit außen kein angeschnittenes Herz entsteht, habe

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[Kreativbloggerwichteln]: Was mach ich nur… wenn mein Wichtel mir meine Idee „klaut“…

[Kreativbloggerwichteln]: Was mach ich nur… wenn mein Wichtel mir meine Idee „klaut“…

Auch dieses Jahr habe ich mich entschieden, erneut beim Kreativbloggerwichteln von Lunaju teilzunehmen. Mein „Wichtelkind“ kannte ich zwar schon von einigen Werken auf Instagram und Facebook, mehr aber auch nicht. Der Fragebogen gab mir zumindest stofftechnisch schon ein paar Hinweise, was ich zaubern könnte und so hatte ich ausnahmsweise ziemlich schnell eine konkrete Idee. Da der Versand des Geschenks aber erst im September ansteht, wollte ich mir noch etwas Zeit lassen und immer mal wieder schauen, was sie so in den verschiedenen Netzwerken postet. Und dann – entdecke ich eines Tages ihr neustes Werk… in genau der Stoffkombi, die ich nähen wollte… nach einem seeehr ähnlichen Schnittmuster… Das gibt’s doch gar nicht…  Da war ich ausnahmsweise froh, dass ich mir zwar Gedanken gemacht hatte, aber noch nicht in die Umsetzung eingestiegen war 😛 Also Alles auf Anfang. Nochmal den Fragebogen studiert, nochmal die Bilder angesehen, verschiedene Bücher mit Schnittmustern gewälzt und dann Stoffe gewählt, die zwar von einer bekannten Marke stammen, nicht aber zu den „Lemming-Stoffen“ gehören (ich hab sie ja auch im Schrank *g*). Und so bin ich ausnahmsweise weit vor dem Versandtermin mit allem fertig (Verpacken und kleine Nettigkeiten kommen noch ins Paket) und es ist doch völlig anders geworden als geplant. Einen kleinen Vorgeschmack lasse ich dir da, denn aus den Stoffresten des Hauptgeschenk habe ich noch ein Chiptäschlein

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KreativAll als kreatives (Kleinst-)Universum?

KreativAll als kreatives (Kleinst-)Universum?

Nachdem die Kreativ Welt aufgrund des Abrisses der Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden bei der Messe Frankfurt eine neue Heimat gefunden hat, versuchen die Betreiber der Rhein-Main-Hallen seit letztem Jahr mit der KreativAll ein neues Format zu schaffen. Da die neuen Messehallen in Wiesbaden aber noch im Bau sind, fand die Veranstaltung dieses und auch schon letztes Jahr im Messecenter Rhein-Main Wallau statt. Der Auftakt im letzten Jahr war – glaubt man den Stimmen der Aussteller und Besucher – wohl weniger geglückt. Nur durch Zufall erfuhren viele von der Messe, die Umsätze der Aussteller blieben daher eher gering. Hier haben die Veranstalter dieses Jahr nachgelegt und auch durch viele Freikarten-Verlosungen und Social-Media-Aktionen mehr Präsenz gezeigt. Auch Enie van de Meiklokjes als „Stargast“ an allen drei Tagen hat sicherlich dazu beigetragen, dass mehr kreative Köpfe durch die Hallen geströmt sind. So haben auch Mam(i)a und ich am 19. und 21. Februar den Weg nach Wallau gefunden – für uns war es ja auch fast ein Heimspiel. Am Freitag war es noch ruhig und so konnten wir uns zunächst bei einem Rundgang mit anderen Bloggern und Pressevertretern einen Überblick verschaffen: Für die erwarteten 10.000 Besucher standen rund 80 Aussteller auf zwei Ebenen bereit. Das Themenspektrum war dabei sehr Vielfältig von Handarbeit (Nähen, Quilten, Stricken, Häkeln) über Basteln mit Papier, Schmuckgestaltung, Laubsägearbeiten, Glasarbeiten,, Floristik bis hin

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