Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

… mein Tanktop aus dem tollen Jersey “Paperlove” von Cherry Picking *. Wohin? Na zum Lillestoff Festival nach Langenhagen jetzt am Wochenende 🙂 Das Damentop ist nach dem Schnittmuster “Livia” von pattydoo. In diesem Fall noch in Größe 40, inzwischen hab ich aber festgestellt, das 38 völlig ausreicht. Passend dazu habe ich für die kühlere Jahreszeit ja bereits eine Martha genäht und am Wochenende folgen in jedem Fall noch Jersey Socken und evtl ein Blazer aus dunkelblauem Jersey mit Paperlove als Futter. Ich habe mir reichlich vorgenommen für die zwei Tage und schaffe sicher wieder nur einen Bruchteil – aber ich bin sicher, es wird ganz toll mit einigen bekannten und ganz vielen neuen lieben Menschen. Mal sehen, ob ich es schaffe, euch live auf Instagram oder Facebook auf dem Laufenden zu halten oder die mehr als 100 Mädels einfach viel zu viel Themen zum Quasseln haben 😉 Hibbelige Grüße, eure Annika Verlinkt bei: RUMS, Fundsachen sew along Schnittmuster: Tanktop/Damentop Livia von pattydoo Stoff/Material: Jersey “Paperlove” von Cherry Picking * Ähnliche Beiträge: Martha meets Paperlove

Bluse Sophie meets Volksfaden Berlin

Als ich im März anlässlich des Nähcamps in Berlin war, habe ich auch einmal bei “Volksfaden” vorbeigeschaut. Meine Ausbeute umfasste zwei Stöffchen: einen gemusterten Feincord, der leider nach wie vor im Stoffregal liegt, und einen gelben Baumwollstoff mit Blumen- bzw. Kirschblütenmuster *: Letzteren habe ich in eine Bluse Sophie von Schnittchen.com verwandelt – wie ihr sicher schon bemerkt habt, eines meiner liebsten Schnittmuster. Nach meinem Probeschnitt aus alten Hemden, war dies die zweite Version, die mich bereits quer durch Europa auf einer Kreuzfahrt begleitet hat. Wie immer hat auch diese Bluse wieder einen etwas tieferen Ausschnitt als das Original und bei dieser Version ist auch der Daum dank peniblem Bügeln und Abstecken gut gelungen 😉   Blumige Grüße, eure Annika Verlinkt bei: RUMS Schnittmuster: Bluse (Shirt) “Sophie” von Schnittchen.com Stoff/Material: Gelber Baumwollstoff mit Blumen- bzw. Kirschblütenmuster * (ursprünglich von Volksfaden Berlin)

 This is NOT OKAY 
Der Nähbloggerinnen-Katalog von mamimade

Susanne von mamimade hat Ende Juli zu einer ganz tollen Aktion aufgerufen: Eine Protestaktion gegen die Ausbeutung der Näherinnen und Näher in der Bekleidungsindustrie. Sie hat hier die Initiative ergriffen und erstellt einen Nähbloggerinnen-Online-Katalog mit ganz „normalen“ Frauen (keine Models) und deren selbst genähten oder fair-gehandelten Klamotten. Keine Billigmarken, auch nicht bei Accessoires, Schuhe etc. Habt ihr schon einmal nachgedacht, wie es sein kann, dass ein Shirt bei einer großen bekannten Kette nur 1,99 Euro kostet? Und wie lange ihr wohl brauchen würdet, wenn ihr es selbst näht? Selbst wenn es rund läuft, brauche ich mit Zuschnitt und Nähen eine gute Stunde. Dazu kommt noch das Material. Würdet ihr für diesen Stundenlohn arbeiten wollen? Ich möchte hier aber weder den Moralapostel spielen, noch will ich behaupten, dass in meinem Kleiderschrank alles selbst genäht ist – aber ich arbeite daran *g* Susanne und all den vielen anderen Bloggern die an ihrer Aktion teilnehmen, geht es darum, überhaupt einmal auf diesen Missstand aufmerksam zu machen und zum Umdenken anzuregen. Nun aber endlich zum Outfit. Die Stoffe habt ihr evtl. schon am Dienstag hier auf dem Blog gesehen, als ich euch meine neue Schultertasche Star von Lillesol & Pelle gezeigt habe. Für die Aktion selbst habe ich zwei Teile genäht: Eine Bluse (Shirt) “Sophie” nach dem Schnittmuster von Schnittchen.com aus dem wundervollen GOTS-zertifizierten Cloud9-Designerstoff “The Way

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Raglan-Shirt Bethioua Nr. 3

Letzte Woche Mittwoch habe ich euch die zweite Version meines Raglan-Shirt “Bethioua” * nach dem Schnittmuster von ellepuls gezeigt. Das erste Shirt habe ich euch schon am 19. März im Rahmen des Probenähens gezeigt. Auf Facebook und Instagram gab es dann gestern bereits einen kleinen Teaser zur heutigen Bethioua: Aufgenommen wurde das Bild in der Nähe von Rostock auf einem alten russischen Militärgelände. Leider stand die Sonne an dem Tag so ungünstig, das die meisten Bilder völlig überbelichtet sind. Also ging es heute nochmal in der Heimat zu einem alten Hafenkran am Main, um meinem Shirt Nr. 3 auch passende Bilder zu spendieren: Den hellgrünen Strickjersey mit Glitzerstreifen habe ich bei einer Durchreise in München günstig bei Karstadt am Hauptbahnhof ergattert. Leider hatte ich nur Augen für die Farbe und habe die Materialzusammensetzung nicht so genau begutachtet: 50 % Polyester und 50 % Polyacryl. Schwitzen sollte man also besser nicht darin, oder ein sehr gutes Deo und Parfum dabei haben. Wem der Stoff dennoch gefällt: Unter Stoffcentrum.de kann man ihn für 6 Euro pro Meter erstehen und auch auf Stoffmärkten habe ich ihn schon gesichtet. Zurück zum Thema: Während sich der blaue Strickstoff von Version 2 erstaunlich unkompliziert nähen lies, hatte ich mit dem grünen Strickstoff mehr Probleme. Nachdem ich aber seit kurzem auch eine Overlock-Maschine mein eigen nennen darf, konnte ich die davonhüpfenden Maschen dann doch noch bändigen.

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Raglan-Shirt Bethiuoa oder “wo fang ich nur an…”

Geht euch das auch manchmal so: Ihr habt eigentlich so viel genäht und wollt so viel erzählen und wisst dann einfach nicht, wo ihr anfangen sollt? Inzwischen trage ich fast täglich Selbstgenähtes im Büro. Keine oder nur selten komplette Outfits, da es noch an Hosen mangelt, aber mit Vorliebe Jacken aller Art. Mary von Pattydoo oder MyCuddleMe von Schaumzucker sind Dauergäste an der Lehne meines Schreibtischstuhls, genauso wie meine heißgeliebte AprilLove-Handtasche. Wenige Teile aber nähe ich mehr als einmal. Ein Shirt, dass es aber inzwischen auf drei Versionen in meinem Schrank gebracht hat, ist das Raglan-Shirt “Bethioua” * von ellepuls. Das erste und zweite Shirt sind im Rahmen des Probenähens entstanden, das dritte vor wenigen Wochen. Und weil ich diesen Schnitt so toll finde und heute mein Geburtstag ist, hat ellepuls mit zwei ihrer E-Books zur Verlosung für euch zur Verfügung gestellt. Heute zeige ich euch also meine Version 2 der Bethioua und starte das Gewinnspiel, nächste Woche Donnerstag folgt dann Version 3 und die Auflösung des Gewinnspiels 🙂 Aber erstmal will ich euch einen Blick auf mein Shirt werfen lassen, bevor ich euch verrate, was ihr tun müsst: Als ich diesen Strickstoff bei meiner lokalen Stoffdealerin entdeckt habe, musste ich sofort an ein lockeres Shirt passend zu Jeans denken. Die Farben harmonieren dazu einfach super. Liebend gern würde ich euch

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Mein erstes T-Shirt mit der Overlock

Nachdem ich für die liebe Ina von Pattydoo den Cardigan Mary probenähen durfte und mit der Größe unsicher war, habe ich kurzerhand eine Liv dazwischen geschoben. Ein türkiser Jersey-Stoffcoupon mit quietsch-grünen Äpfeln *, den ich auf dem Stoffmarkt in Frankfurt 2014 zu meinem Einkauf geschenkt bekommen hatte, wurde also kurzerhand zugeschnitten und genäht. Zu dem Zeitpunkt wusste ich leider noch nicht, dass meine Overlock-Maschine einen Defekt am Transporteur hat und hielt mich einfach für ungeübt. Daher kräuselt sich die eine oder andere Naht und unter dem Arm muss ich nochmal nachnähen. Für die Fahrrad-Tour bei den ersten warmen Temperaturen im April hat sich das Shirt trotzdem als genau passend erwiesen und mein erster V-Ausschnitt ist auch geglückt. Leider hatte ich kein Formband da, wie es Ina in Ihrem Video empfiehlt, jetzt weiß ich aber zumindest, wofür es gut ist und werde es mir bald zulegen. Bis bald, eure Annika Verlinkt bei: RUMS Schnittmuster: Schnittmuster/ebook “T-Shirt Liv” von Pattydoo Stoff: Jersey mit Äpfeln in türkis/grün *

[Upcycling] Wie aus Herrenhemden eine schicke Damenbluse wird

[Upcycling] Wie aus Herrenhemden eine schicke Damenbluse wird

Nach meinem Strickjacken-Upcycling-Projekt ging es mit dem Ausmisten alter Klamotten bei meinem Freund weiter. Von einem früheren Job hatte er noch drei identische Hemden, die er aber – aufgrund des gestickten Firmenlogos und seines Namens – wohl nie mehr tragen würde. Ich hatte schon beim Nähcamp 2014 mit dem Blusenschnitt Sophie von Schnittchen.com geliebäugelt, wusste aber nie so recht, ob er zu mir passt. Nach der Stilberatung beim Nähcamp 2015 nun also ein neuer Anlauf. Mit meinen neuen Ausschnitt- und Kurven-Linealen vom Stoffmarkt ging es erst einmal ans Anpassen des Schnitts, denn den Ausschnitt wollte ich gern deutlich tiefer haben. Die drei XL-Herrenhemden reichten gerade so, um alle Schnittteile wie geplant in Größe 40 zuzuschneiden. Etwas Probleme haben mir die Belege am Hals und Saum bereitet, denn irgendwie hat sich alles etwas verzogen und wirft so Falten. Das nächste Mal muss ich also wohl noch exakter arbeiten und stecken und kontrollieren – aber dafür war es ja auch „nur“ ein Probestück aus alten Hemden *g* Evtl. kaschiere ich das auch noch mit einer passenden Stoffblume am Saum, denn für ein paar Kreise reichen die Reste noch. Mit der Form des Ausschnitts bin ich dafür aber mehr als zufrieden und werde die nächste Bluse sicher wieder genauso zuschneiden. Außerdem finde ich den Schnitt klasse, da er durch den höheren Saum oben meine kurzen Bein optisch

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Shirt Anni – modischer Anfängerfehler? ;-)

Ein Jahr ist es nun schon her – das erste Nähcamp in Berlin. Ein Shirt habe ich damals – mit nur drei Monaten Näherfahrung – genäht, das ich bis heute nicht gezeigt und selten getragen habe. Als Elke ankündigte, dass schnittchen das Schnittmuster zum Shirt Anni beisteuert, stand dieses gleich ganz oben auf der To Sew-Liste … der Name verpflichtet schließlich *g* Verwendet habe ich einen der zahlreichen von Lillestoff gesponsorten Jersey-Stoffe. Leider war das Shirt irgendwie zu groß, zu unförmig, die falsche Farbe oder was auch immer – ich fühlte mich damit nicht so, dass ich freiwillig in die Öffentlichkeit gehen würde 😛 Jetzt habe ich nach einem Jahr doch einen Versuch gewagt und siehe da, auf dem Foto sieht es gar nicht so schlecht aus: Zumindest aus dieser Perspektive *g* Sobald ich gerade vor dem Spiegel) stehe oder mich gar nach vorne beuge, finde ich nach wie vor, dass es zu sehr aufträgt. Aber naja, mal sehen was die Zeit so bringt, vielleicht finde ich ja doch noch gefallen oder eine alternative Vernähmöglichkeit. Am Freitag ist es nun also auch schon wieder soweit und wir starten in die zweite Runde des Nähcamps in Berlin. Meine To Sew-Liste wächst noch immer täglich und ich versuche irgendwie zu priorisieren. Letztes Jahr war das irgendwie nicht so schwer… Aber ich freue

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[Nähcamp] Shirt Mira ist endlich fertig :-)

So, nun habe ich es also auch endlich geschafft. Während ein Großteil meiner Mit-Nähcamper bereits letzte Woche Donnerstag ihre Werke aus Berlin vorgestellt hat, dauerte es bei mir nun etwas länger, da ich mit den eigentlich fertigen Shirts einfach noch nicht zufrieden war. Das Shirt “Mira” aus der Schnittmuster-Schiede schnittchen.com ist aber nun endlich fertig gepimpt. Am Samstag habe ich nämlich auf dem Stoffmarkt in Ludwigshafen endlich die passende “Deko” gefunden – denn einen eigenen Plotter habe ich ja (noch) nicht. Und so ein bissl Glitzer und “Bling-Bling” ist doch immer gut. Hier aber erstmal die “Vorher-Bilder”: Obwohl ich das Shirt schon nur in Größe 36 zugeschnitten hatte (siehe mein Beitrag “Nähcamp Berlin – oder Wellness-Urlaub mal anders?!”) , hatte ich irgendwie das Gefühl, dass das Shirt aussieht, als hätte ich es meinem Freund aus der T-Shirt-Schublade geklaut – zu quadratisch, zu schlicht, zu weit. Trotz Schulterabnäher und Knotenabnäher in der Taille und Batik-Muster im Stoff, fehlte mir an dem schwarzen Shirt das gewisse (weibliche) Etwas. Schon beim Nähcamp hatte ich an einen (glitzernden) Totenkopf gedacht und in Ludwigshafen dann endlich das passende gefunden. Mein fertiges Shirt funkelt nun also in silber, pink und lila (kommt auf dem Bild gar nicht so funkelnd rüber, wie es wirklich ist): Jetzt fühle ich mich auch wohl in dem Shirt und werde es

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Let’s Twister – mein erstes selbstgenähtes Shirt

Bereits vor etwas über zwei Wochen hatte ich den Entschluss gefasst, mich an dem Twister-Shirt aus dem aktuellen Heft der Handmade-Kultur zu versuchen. Bisher habe ich ja nur Taschen, Loops und Kissen genäht… Das besondere an diesem Pullover oder Shirt ist, dass es nur aus einem Stoffteil genäht wird – na gut, mit Ausnahme des Belegs am Halsausschnitt. So hat die Vorderseite auch einen anderen Fadenlauf als die Rückseite und die Ärmel “twisten” sich um die Arme. Bei Karstadt hatte ich um die Weihnachtszeit pinken Jersey zum Schnäppchenpreis erstanden – das sollte also die Basis werden. Das Schnittmuster (kostenlos als eBook bei Handmade Kultur) besteht aus 49 DIN A4-Seiten … puuuuuh … da hieß es also erstmal knapp zwei Stunden basteln. Nachdem das Schlimmste geschafft war, habe ich das Shirt und den Beleg noch auf dünne Folie übertragen, da sich die einfach besser am Stoff befestigen lässt.