Rückblick: Ende Januar/Februar 2020: Man hört das erste Mal von Corona – und damit ist nicht das Getränk gemeint. Erst weit weg, dann immer näher.

11. März 2020: Die WHO ruft offiziell eine Pandemie aus – die auch heute noch immer anhält.

13. März 2020: Ich halte einen letzten „normalen“ Erste-Hilfe-Kurs. Das Corona-Thema schwingt schon mit, denn die Teilnehmer bitten darum Abstand halten zu dürfen. Hinterfragen das Thema Mund-zu-Mund-Beatmung.

17. März 2020: Pech & Schwefel stellt das Sweathosen-Set Berlin für Kinder, Damen und Herren * als Freebook zur Verfügung, damit wir alle im Homeoffice gut gekleidet sind.

18. März 2020: Mein letzter Tage im alten Job. Kein gemeinsamer Abschied. Nur ein leises „Tschüss“ an die wenigen Anwesenden. Und ab in den ersten Lockdown mit Kontaktbeschränkungen und Kind zuhause.

1. April 2020: Start in einen neuen Job. Alles auf Abstand, vieles direkt im Homeoffice.

Mai 2020: Mit dem Beschluss vom 6. Mai 2020 erhielten die Länder weitgehend die Verantwortung für weitere Lockerungen. Gleichzeitig wurde am 6. Mai zum ersten Mal beschlossen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit besonders hoher Inzidenz schärfere Infektionsschutzmaßnahmen gelten sollten. (Quelle: Wikipedia)

Und so weiter… Noch immer sind mir „mittendrin statt nur dabei“… Gerade erst kam die Info, dass alle Konzerte, die wir dieses Jahr besuchen wollten wieder einmal um 1 Jahr verschoben wurden. Vieles ist noch immer in der Erinnerung wahnsinnig präsent – einiges verblasst schon wieder.

Schnittmuster: Sweathose Berlin

Wenn man mich fragen würde, was ich in den vergangenen 14 Monaten genäht habe, müsste ich genau überlegen. Aber es gibt definitiv ein Schnittmuster, dass für mich gedanklich untrennbar mit der Pandemie verknüpft ist und deswegen auch bereits in der Zeitleiste oben auftauchte: Die Sweathose Berlin von Pech & Schwefel *. Wann, wenn nicht genau in dieser Zeit, sollte man Jogginghosen nähen. Und genau das hab ich getan:

Die eine oder der andere kennt den Stoff vielleicht noch hier vom Blog. Letztes Jahr hatte ich daraus bereits für meinen Mann und mich T-Shirts genäht.

Genäht habe ich die Hose in Größe 40 mit einem schlichten schwarzen Seitenstreifen, schwarzen Bündchen und schwarzen Taschenbeuteln.

Die Hose ist super bequem, sitzt toll und hey – unterm Tisch im Homeoffice sieht ja niemand das wilde Muster 😉 Und so auf dem weißen Sideboard vorm Fernseh macht sich das Testbild doch besonders gut, oder? 😀

Stoff: Testbild-Jersey von Nordlicht-Stoffe

Den Stoff gab es übrigens bei Nordlicht Stoffe und ich habe immer noch Reste davon zuhause 🙂 Apropos Nordlicht Stoffe: Wer meinem Blog schon länger folgt, weiß, dass ich ein bekennender Fan des Shops bin und bei jedem Hamburg-Besuch dort einkaufen „muss“. Auch auf der Kreativwelt in Frankfurt durfte ich bereits für das tolle Team arbeiten. Seit dem Aus von Dawanda hatte Nordlicht Stoffe allerdings keinen Shop mehr und das Bestellen ging nur im direkten Kontakt mit vielen Nachrichten die immer hin- und hergingen. Umso mehr habe ich mich daher nun gefreut, dass das Bestellen meiner Lieblingsstoffe seit kurzem einfacher geworden ist: Nordlicht Stoffe hat endlich einen eigenen Online-Shop! Schaut unbedingt mal vorbei, denn ich will unbedingt auch nach der Pandemie wieder in Berlin in Polinas tollem Laden shoppen gehen 😉

Und zum Schluss…

… einen riesen Dank an Ricarda von Pech&Schwefel, für den Schnitt, der ihren Server mehrfach in die Knie gezwungen hat. Nicht nur bei mir, sondern mit Sicherheit auch bei vielen anderen sind in den letzten Monaten unzählige Jogginghosen nach diesem Schnitt eingezogen.

Happy Sewing,

eure


Quellen, Links, etc.

Schnitt: Sweathose Berlin für Damen von Pech & Schwefel (Makerist * / Alles für Selbermacher *)

Stoff und Zubehör: Testbild-Jersey und schwarzer Jersey sowie Glitzer-Details von Nordlicht Stoffe