Bei meiner Reise in das Land bzw. die Stadt der Löwen nach Singapur hat mich vor einigen Wochen mein neues Tiger-Shirt begleitet. Ein Shirt was mir so gut gefällt, das ich mich seit den Fotos in China-Town nicht getraut habe zu waschen, aus Angst, der schöne Tiger könnte sein Gesicht verlieren 😛
Ich kann einfach nicht ohne meine Sally 😉 Aber immer nur Sally zu Jeanshose ist ja auch langweilig. Also habe ich dieses Mal einen Rock kombiniert. Von meiner Jeans-Ella war nämlich noch ein kleiner Rest übrig 🙂 Und damit ging es dann ab ins Wasser in Singapur.
Winter? Keine Lust… Bei mir werden auch weiterhin T-Shirts genäht. Zumal ich ohnehin den Zwiebel-Look bevorzuge und dazu gehören auch jede Menge Shirts 🙂 Dieses Mal habe ich das Shirt nicht nur selbst genäht, sondern auch gleich selbst gestaltet. Aber lies selbst…
Uihuihui werdet ihr denken, jetzt haben Annika (anni) und ich (mamia) unseren Blog erweitert und berichten nicht mehr nur über unsere DIY-Themen sondern berichten auch über unsere pikanten Liebesgeheimnisse und geben Ratschläge in Liebesdingen. Aber weit gefehlt, natürlich geht es wieder um unsere DIY-Projekte. Mein aufregendes erstes Mal hat einen ganz anderen Hintergrund.
Letztes Jahr habe ich mir auf dem Lillestoff-Festival blauen Jeans-Jersey * gekauft mir einem ganz klaren Bild vor Auge: ein Ella mit rotem Gürtel und rotem Schuhen. Nachdem meine “Probe-Ella” so gut gelungen ist, stand dann auch schnell mein Outfit für das diesjährige Lillestoff-Festival fest. Allerdings reichte meine Zeit nicht, auch noch einen Gürtel zu nähen. Daher habe ich improvisiert. Aber schau selbst.
Ich bin ein Taschen-Messi… Das heißt auf der einen Seite, dass ich Taschen sammle, aber vor allem auch, dass ich in meinen Taschen grundsätzlich jede Menge Platz brauche. Platz für meinen Laptop und/oder mein Tablet. Platz für mein Portemonnaie (obwohl es meist leer ist, ist es trotzdem groß und dick), meinen gigantischen Schlüsselbund, etwas zu trinken. Vielleicht auch mal Platz für den schnellen Einkauf nach der Arbeit. Oder für den Großeinkauf auf einer Messe. Und robust sollte die Tasche oder der Rucksack sein. Aus diesem Grund begann ich Anfang des Jahres meinen eigenen Schnitt für einen Rucksack zu entwerfen. Und heute nun sitze ich ganz furchtbar aufgeregt vor dem Rechner, denn heute geht tatsächlich mein erster eigener Schnitt online: Mein Rucksack No. 1.
Ein für mich ganz persönliches Projekt, das vor einem Jahr begann (oder doch sogar schon vor 12?) hat letzten Sonntag seinen krönenden Abschluss gefunden. Ich weiß, ich schreibe heute in Rätseln *g* Die Geschichte dahinter ist aber auch etwas länger: Letztes Jahr beim Silbermond-Open-Air am Elbufer in Dresden durfte ich meinen eigenen kleinen Turnbeutel nicht mit auf das Konzert-Gelände nehmen. Doch wohin dann mit den Wertsachen? Portemonnaie, Handy, Schlüssel, neu gekauftes T-Shirt. Also habe ich mir etwas widerwillig einen Turnbeutel am Merchandising-Stand geholt. Wiederwillig, weil ich den Stoff des Turnbeutels zu dünn fand und ich auch nicht zu den Fans gehöre, die ausnahmslos jeden Artikel “ihrer” Band kaufen.
Vor zwei Wochen habe ich dir schon meine neuen Schuhe * gezeigt aus Jeans und Kork. Dazu passend habe ich ein Kleid genäht – aber leider noch nicht fotografiert. Als kleinen Teaser zeige ich dir aber heute meine neue passende Handtasche, die ich aus Resten des Kleids genäht habe.
Eigentlich bin ich eher der Typ “Jeans-T-Shirt-Blazer”. Umso verwunderlicher, dass ich dir nun bereits das zweite Kleid in Folge zeige, oder? Aber insgeheim habe ich ja die Hoffnung, dass der Sommer doch nochmal Einzug hält.
Die Suzinka von Susalabim bzw. Lillestoff stand schon länger auf meiner To-Sew-Liste. Und doch war ich die ganze Zeit hin- und hergerissen: Trägt sie auch nicht zu doll am Bauch auf? Die Falten sollen zwar kaschieren, aber von der Seite würde man den Bauch dann womöglich doch sehen? Irgendwann habe ich mir dann einen ganz leicht fallenden, grafischen Stoff geschnappert, den ich bei Frau Schneider * im Sale ergattert habe, und mutig drauf los genäht bzw. zugeschnitten.
Ich bin immer noch begeistert, wie gut mein Rucksack letzte Woche hier im Blog, aber vor allem auch auf Facebook und Instagram angekommen ist. Und einmal mehr ärgere ich mich, dass ich mich nicht gleich nach der Fertigstellung des ersten Exemplars im März zusammengerissen und die Anleitung geschrieben habe. Schließlich sind Rucksäcke dieses Jahr offensichtlich DER Trend in der Nähszene. Aber gerade deswegen habe ich mich über die vielen positiven Kommentare gefreut. Offensichtlich hat so ein richtig großer und trotzdem bequemer Rucksack für Schule, Studium, Messebesuche und Wochenendausflüge dann doch bisher noch gefehlt. Daher (und weil mein Mann mir verbal in den Allerwertesten getreten hat, dass ich endlich den Schnitt fertig machen soll 😛 ) folgt heute auch der versprochene Probenähaufruf.
Im März bin ich das erste Mal mit Mam(i)a und KaLa auf die Creativa nach Dortmund gefahren. Wenige Tage zuvor musste ich aber feststellen: Rollkoffer sind nicht erlaubt und ein schöner großer Rucksack leider Mangelware. Zudem kann man auf ein solch kreatives Event ja nicht mit einem 0-8-15-Rucksack gehen, oder? 😉 Also habe ich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion bzw. in zwei Nachtschichten einen Rucksack genäht. Aber nicht nur das: Auch das dazugehörige Schnittmuster habe ich selbst entworfen.
Nach sechs Wochen Hochzeitspause ist es gar nicht so einfach, die ersten Worte zu finden, um den Blog aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Eigentlich wollte ich auch direkt nach der Hochzeit wieder starten, aber mein Kopf verlangte nach einer Pause. Für die Zeit danach hatte ich mir ein hübsches kleines Projekt gesucht, um auch die Nähpause zu beenden: Meine 3. Teilnahme an der KreativenStoffverWertung, kurz KSW.
Im Mai hatte ich gleich doppelten Grund zur Freude: Erst hat mich Nordlicht Stoffe * ausgewählt, um ein paar ihrer wunderbaren Taschenstoffe zu vernähen und dann durfte ich auch noch das neueste Werk von Hansedelli probenähen: den Rucksack/Turnbeutel/Shopper “Varo” (bei Makerist * oder direkt im Shop von Hansedelli).
Hm, fast schäme ich mich schon, dass es bei mir in Sachen T-Shirts immer nur die Sally * von Romy Nähwerk zu sehen gibt. Aber wenn frau einen Schnitt gefunden hat, der sitzt, bequem ist, auf die individuellen Maße angepasst wurde und dann auch noch in einer Stunde genäht werden kann, dann kann man von solchen Teilchen doch auch einfach nicht genug haben, oder? Früher habe ich Loops ohne Ende genäht, weil die so schön schnell gingen und jetzt eben sommerliche Basic-Shirts.