Im März bin ich das erste Mal mit Mam(i)a und KaLa auf die Creativa nach Dortmund gefahren. Wenige Tage zuvor musste ich aber feststellen: Rollkoffer sind nicht erlaubt und ein schöner großer Rucksack leider Mangelware. Zudem kann man auf ein solch kreatives Event ja nicht mit einem 0-8-15-Rucksack gehen, oder? 😉 Also habe ich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion bzw. in zwei Nachtschichten einen Rucksack genäht. Aber nicht nur das: Auch das dazugehörige Schnittmuster habe ich selbst entworfen.

Namenloser Rucksack

Stoffe und Zubehör

Der silbergraue Hauptstoff ist ein glänzender Jeansstoff aus der Restekiste von Karstadt. Woher ich den Rest türkisen Cordstoff habe, weiß ich gar nicht mehr so genau. Gefüttert habe ich den Rucksack ebenfalls mit einem Stoff von Karstadt, den ich zum 30. Geburtstag von einer Freundin geschenkt bekommen habe.

Für das Zubehör bin ich schon lange großer Fan von Baender24.de *. Besonders die Taschenbänder haben es mir angetan. Inzwischen habe ich auch von allen Gurten und Qualitäten Musterkarten zuhause (kann man ebenfalls im Shop * bestellen), so kann ich immer genau den passenden Gurt zu meinem Projekt wählen.

Namenloser Rucksack

Schnittmuster

Das „Besondere“ an meinem Schnitt: Der Rucksack ist durch die eingesetzten Seitenteile ein wahres Raumwunder – genau das Richtige eben für eine Messe, aber auch für Schule und Studium, denn auch mehrere Ordner haben locker darin Platz und durch ein extra gepolstertes Innenfach, lässt sich auch ein (großer) Laptop sicher transportieren. Auch der Boden ist doppelt verstärkt, so dass es gern auch mal etwas schwerer werden darf. Trotzdem ist der Rucksack durch ein gepolstertes Rückenteil und die breiten Gurte super bequem. Auf den Seitenteilen sind zwei Taschen aufgesetzt: In der großen Tasche kann man beispielsweise Getränkeflaschen transportieren und in den kleinen Taschen hatte ich auf der Messe gut sichtbar meine Visitenkarten. Vorn gibt es noch ein Reißverschlussfach für allerhand Kleinigkeiten. Und durch den Rolltop-Verschluss ist alles sicher verstaut und trotzdem hat der Rucksack das Potenzial noch mehr aufzunehmen, denn durch die große Öffnung lässt er sich auch prima befüllen.

Fazit

Mein Rucksack hat inzwischen den Alltagstest bestanden. Ein paar Kleinigkeiten will ich aber noch verbessern. Und daaaann … ja, dann würde ich eigentlich gern ganz bald in ein Probenähen starten. Denn zumindest die Kreativ-Welt in Frankfurt steht ja dieses Jahr noch an. Und überhaupt: Taschen und Rucksäcke kann frau ja nie genug haben – und dieser Rucksack findet ja vielleicht sogar männliche Abnehmer? Oder was meinst du?

Namenloser Rucksack

Sommerliche Grüße,
deine

annika-unterschrift-2


Verlinkt bei: Rums, Taschen und Täschchen, Rucksack No. 1

Schnittmuster: meins (noch namenlos)

Stoff/Material: silbergrauer Jeansstoff und Futter von Karstadt; türkiser Cordstoff aus unbekannter Quelle; Taschenband und Karabiner/Metallzubehör von Baender24.de *