Taschen und Täschlein kann Frau ja nie genug haben. Besonders „gefährlich“ sind sie dann, wenn sie auch noch schnell genäht sind und trotzdem das gewisse Etwas haben. So ergeht es mir derzeit mit der Geobag von Pattydoo. Die ersten Geobags habe ich zum #instanähabendgeobag von @bysoneken und @mecki_macht zusammen mit der lieben KaLa (Facebook/Instagram) genäht. Für mich gab es eine große Geobag aus Kupferleder von Stoff&Stil sowie eine Mini-Version aus Shiny-Glitzer-Stoff von Nordlicht Stoffe *. KaLa hat eine mittlere Geobag aus Kunstleder in „hellbronze“ von Nordlicht Stoffe * genäht.

Geobag von Pattydoo

Aber warum nur eine nähen, wenn frau soooo viele haben kann *g*

Die große Geobag beherbergt derzeit wahlweise mein Schminkzeug oder Reiseutensilien wenn ich unterwegs bin. Die Kleine dient als Taschenbaumler für Labello, Einkaufschip o. ä.

Nachdem mich die Sucht am Instanähabend gepackt hat, habe ich inzwischen weitere Exemplare genäht. Am Ende ist es ein ganzes Set geworden:

Alle drei sind wieder aus Kupferleder von Stoff&Stil, das Futter ist ein Rest-Coupon von Karstadt. Die große Version hat noch einen Zwilling, der zum Geburtstag meiner lieben Trauzeugin bei ihr einziehen dufte.

Als Reißverschlüsse habe ich die wunderschönen metallisierten Endlosreißverschlüsse von Lililly * verwendet. Es gibt sie in unzähligen (und dieser Woche noch mehr) tollen Farben. Die müsst ihr euch unbedingt ansehen: Zum Shop *

Die große und die mittlere Geobag sind nach dem Original-Schnitt von Pattydoo entstanden. Für die kleine Kupferfarbene habe ich bei den Druckeinstellungen angegeben, dass die zwei Seiten der kleinen Geobag auf eine DIN-A4-Seite gedruckt werden sollen. Das entspricht also etwas weniger als 70 %.

Da der Zuschnitt der Geobags leider nicht besonders platzsparend ist, habe ich alle Teile nicht im Bruch sondern getrennt voneinander mit Nahtzugabe am Boden zugeschnitten. Noch dazu ist bei unifarbenem Leder der Fadenlauf nicht wirklich relevant, sodass ich meine zwei großen, eine mittlere und eine kleine Geobag zusammen mit einer noch unfertigen Vicky platzsparend auf das Leder puzzeln konnte. Die kleinen Reste, die übrig sind, werden wohl Patches und Verzierungen am nächsten Hoodie oder Shirt.

Für die silberne Mini-Version habe ich das Ganze so verkleinert, dass vier DIN-A4-Seiten auf eine DIN-A4-Seite gedruckt werden (also ca. 50 %). Allerdings wird das dann wirklich ganz schön knifflig (und schief :-P).

Auch für meinen Mann ist inzwischen eine Geobag aus schwarzem Kunstleder entstanden. Gefüttert habe ich sie mit einem alten Hemd, dass er gern getragen hat, das aber nicht mehr zu retten war. Sie begleitet ihn nun auf seinen Dienstreisen und daher gibt es auch noch kein Foto davon…

Bei den großen Geobags habe ich mir angewöhnt eine kleine Schlaufe mit einzunähen, da ich es im Hotel doch praktisch finde, wenn man die Tasche auch mal irgendwo an einen Haken hängen kann.

Was ich bisher bei den Geobags am schlimmsten fand: Das Auffädeln des Zippers. Ich stelle mich da immer irgendwie ungeschickt an, wähle den Reißverschluss zu kurz oder, oder, oder… Ich könnte jedes Mal lauft fluchen. Und weil mein Mann das offensichtlich nicht mehr mit ansehen konnte, haben wir auf dem Boom Designmarkt in Bad Homburg kürzlich einen tollen Zipperhalter von Himmelrosa * gekauft. (Achtung, nicht Erschrecken bei den folgenden Bildern – „für mehr Realität“ und so *g*)

​Soooo toll! Endlich mühelos Zipper auffädeln und vor Freude quietschen.​ Der Stoff für die nächste Geobag liegt jedenfalls schon bereit 😉

Wieviele Geobag hast du schon genäht? Oder welchen raffinierten und schnell genähten Schnitt würdest du mir wärmstens ans Herz legen?

Liebe Grüße
deine

annika-unterschrift-2


Verlinkt bei: Rums, Taschen-Sew-Along 2017 (Mai), Taschen und Täschchen
Schnittmuster: Geobag von Pattydoo
Stoffe und Material: Kupferleder von Stoff&Stil; Shiny-Glitzer-Stoff von Nordlicht Stoffe *; Kunstleder in „hellbronze“ von Nordlicht *; Metallisierte Endlosreißverschlüsse von Lililly *